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Langenfeld: Elternverein Mamasano benötigt Spenden

Beratungsstelle im Krankenhaus : Elternverein Mamasano benötigt Spenden

Der Langenfelder Elternverein Mamasano bangt um den Fortbestand seiner Beratungsstelle im Richrather Krankenhaus St. Martinus. In der Pandemiezeit musste das Kursangebot eine zeitlang pausieren, sagen die Mamasano-Vorsitzenden Marlies Herrmann und Martina van der Weem.

 „Zurzeit  können Kurse und Seminare nur in begrenztem Rahmen stattfinden. Die dadurch fehlenden Einnahmen machen uns Sorgen“, betont Herrmann. Deswegen sei der Verein auf Spenden angewiesen.

Einen Beitrag leistete jetzt die Berghausener Filiale der Drogeriemarktkette DM. Bei einem Spendentag der firmeneigenen Initiative „Helfer-Herzen“ hatte sie wie bundesweit alle Filialen und der Onlineshop  am 28. September fünf Prozent des Tagesumsatzes für  Projekte aus den Bereichen Soziales, Bildung oder Kultur zurückbehalten. 672,78 Euro spendete das Berghausener Filialteam um Kenan Akin nun an Mamasano.

Der Langenfelder Elternverein bietet seit 2006 ein umfangreiches Unterstützungsangebot für junge Familien im ersten Lebensjahr des Kindes. In der Mamasano-Beratungsstelle in Richrath finden Eltern kompetente Hilfe etwa zur Ernährung des Kindes. Insbesondere bei Stillschwierigkeiten wissen die Still- und Laktationsberaterinnen Rat. Zu denen Martina van der Weem gehört.  In der aktuellen Situation sei es nach ihren Worten „unerlässlich, dass wir nach wie vor und gerade jetzt Stillberatung anbieten, um die Gesundheit der Kinder und Mütter zu schützen. Gegebenenfalls können wir der Situation angepasste Wege gehen und bieten die Beratung per Video-Chat an.“ Für manche Beurteilung sei aber ein persönliches Treffen unter den entsprechenden Hygienevorschriften notwendig.

„Mir hat die individuelle Stillberatung bei Mamasano sehr geholfen“, sagt die zweifache Mutter Stefanie Heub, die in der Berghausener DM-Filiale angestellt ist. „Beim Besuch des Still-Cafés und anderer Kurse konnte ich Kraft schöpfen für den turbulenten Familienalltag“, bekräftigt Heub.

„Für den Fortbestand der Beratungsstelle sind wir definitiv auf weitere Spenden angewiesen“, bekräftigt Herrmann. „Nur so können wir die im regionalen Vergleich sehr günstigen Beratungsgebühren auf dem Niveau halten.“

Weitere Infos zur Arbeit des Vereins finden Interessierte unter

www.mamasano.de

(mei)