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Langenfeld: Elektroauto laden ist nur noch bis Montag gratis

Stadtwerke Langenfeld verlangen an öffentlichen Säulen Geld : Elektroauto laden ist nur noch bis Montag gratis

Das Stromtanken an den öffentlichen Ladesäulen für Elektroautos ist ab kommendem Dienstag nicht mehr gratis. Das kündigen die Stadtwerke Langenfeld (SWL) an.

„Es wird kostenpflichtig“, sagt SWL-Chef Stefan Figge. „Der Startschuss fällt am 25. Mai in Bezug auf das öffentliche Laden, Angebote zum privaten und gewerblichen Laden werden folgen.“ Mehr als sechs Jahre lang war dieses Stromtanken von E-Fahrzeugen  an den öffentlichen  Ladestationen innerhalb des Langenfelder Stadtgebiets gratis möglich. Figge betont, dass  andere Anbieter für solchen Service bereits wesentlich vor den SWL Geld verlangen.

Nach Angaben der SWL-Vertriebsleiterin Mechthild Lührmann seien auf Basis der vergangenen Jahre „wertvoll verwertbare Erfahrungen im Hinblick auf Netzauslastung, Funktionalität und Nutzung öffentlicher E-Ladesäulen“ gesammelt worden. Gemeinsam mit der Stadtverwaltung seien die SWL „optimal für den weiteren Ausbau und die Bereitstellung eines gesamthaften Produkt- und Dienstleistungsangebots in puncto E-Mobilität vorbereitet“.

Um weiterhin wettbewerbsfähig zu sein und wirtschaftlich zu handeln, sei die Umstellung auf kostenpflichtiges Laden im öffentlichen Raum ein erforderlicher nächster Schritt, so Lührmann. „Die Anzahl an E-Autos ist in den letzten zwei Jahren deutlich gestiegen, was sich auch in der Abgabe der Strommenge bemerkbar macht.“

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Im Sinne einer modernen Infrastruktur sowie eines  einfachen und einheitlichen Nutzungssystems werden drei der bestehenden Lade-Standorte aufgegeben. Lührmann zufolge handelt es sich um  die Säulen an der Felix-Wankel- und der Robert-Koch-Straße sowie um die Wallboxen und Schuko-Stecker im Parkhaus der Turnerstraße. Die E-Ladesäulen Alter Knipprather Weg, Am Galgendriesch, Düsseldorfer Straße, Solinger Straße (Parkplatz Sparkasse), Elisabeth-Selbert-Straße und Hans-Litterscheid-Platz seien umgerüstet und weiterhin mit einer Leistung von je 22 kW einsatzbereit.

Alle Lademöglichkeiten sind nach Figges Angaben an den Ladenetzverbund ladenetz.de angeschlossen. Zudem seien noch für dieses Jahr  weitere Säulen im Stadtgebiet geplant. Für das Laden an öffentlichen Standorten gibt es ab sofort die Option des Ad-hoc Ladens per App, bei dem  ohne Registrierung der QR-Code auf der Ladesäule gescannt und  per Kreditkarte bezahlt werden kann. Bereits bestehende Ladekarte seien weiter nutzbar, eine eigene SWL-Ladekarte ist über die Homepage der Stadtwerke (www.stw-langenfeld.de) zu bestellen. Kunden zahlen 0,36 Euro pro Kilowattstunde zuzüglich einer monatlichen Kartengebühr von 4 Euro.

Figge verweist auf die eigene „klimafreundliche Leitlinie“ hin. Sowohl Privat- als auch Gewerbekunden könnten über eine eigene Wandladesäule (Wallbox) und mit SWL-Öko-Strom  ihr E-Auto zu Hause oder in der Firma laden. Dies sei verbunden mit Service und einer Förderung in Höhe von 900 Euro, sofern die Förderkriterien erfüllt seien.

Nähere Infos unter service@stw-langenfeld.de oder Telefon 02173 979-500.