HSV Langenfeld Der DFB zu Gast in Langenfeld

Langenfeld · Das DFB-Mobil hat in der Halle Hinter den Gärten gehalten. Die Profis haben mit der F-Jugend des HSV Langenfeld trainiert und den Betreuern wertvolle Tipps gegeben.

HSV-Jugendtrainer Erwin Raeth mit Nachwuchskicker Ttm aus der F-Jugend.

HSV-Jugendtrainer Erwin Raeth mit Nachwuchskicker Ttm aus der F-Jugend.

Foto: RP/Felicia Raeth

(feli) Hoher Besuch auf dem Sportplatz Hinter den Gärten in Langenfeld: Das DFB-Mobil ist da. Mehr als eine Stunde haben zwei lizenzierte Teamer des Fußballverbands Niederrhein mit den Kindern der F-Jugend des HSV Langenfeld trainiert. Im Vordergrund des Projekts steht die praktische Demonstration eines altersgerechten Jugendtrainings. Die überwiegend nicht lizenzierten Nachswuchstrainer bekommen von den Teamern direkt und unkompliziert praktische Tipps und Hilfestellungen an die Hand. Für das Training bringen sie viel Ausrüstung mit, von Hütchen über Leibchen bis zu kleinen Toren. Das Training besteht überwiegend aus Technikübungen, Schussübungen und einem Abschlussspiel.

Das Training hat den Kindern großen Spaß gemacht. „Besonders toll fand ich das Spiel vier gegen drei“, erzählt der siebenjährige Tim. Für F-Jugend Trainer Erwin Raeth war das Training sehr hilfreich. „Ich fand es gut, das Training mal von außen zu beobachten“, sagt er. Für sich selbst habe er mitgenommen, dass er in einigen Situationen ruhiger bleiben müsse. Auch Co-Trainer Sergej Kruzkov fällt eine positive Veränderung auf. „Heute sind mehr Kinder als sonst gekommen“, ist sein Fazit. Leider ist das Profi-Training in der Praxis nicht so einfach umzusetzen. „Wir haben für die F-Jugend nicht acht kleine Tore, die wir benutzen können“, bedauert Kruzkov.

Für die Teamer, Manfred Castor und Ercan Varol, steht klar das Fußballspielen an sich im Mittelpunkt. „Den Kindern geht es nicht um Ergebnisse, wenn die ein Spiel verlieren haben sie das meistens nach fünf Minuten wieder vergessen“, schmunzelt Castor. Für die Kinder sei es viel wertvoller den Ballkontakt und Torschüsse zu üben. „Das wichtigste ist, dass die Kinder Spielerfahrung sammeln, nur dadurch lernen sie dazu“, betont er. Außerdem sollten die Trainer die Kinder nicht mit einem zu langen Training überfordern. „Meistens werden die Kinder schon nach einer Stunde unkonzentriert und lassen sich von allem ablenken.“

Bis zu sechs Mal im Jahr können sich Fußballvereine für das Programm anmelden – über die DFB-Mobil-Koordinatoren.

(feli)
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