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Langenfeld Delegierte aus dem Kreis Mettmann rufen zu Geschlossenheit in der CDU auf.

Langenfeld digitaler Parteikongress : CDU-Delegierte plädieren jetzt für Geschlossenheit

CDU-Chefin Barbara Aßmann ist froh über das Ergebnis der Wahl zum Bundesvorsitzenden der CDU. Irritiert habe sie dagegen das „egomanische“ und wenig teamfähige Verhalten von Friedrich Merz.

(elm) Die Langenfelder CDU-Chefin Barbara Aßmann begrüßt den Ausgang der Wahl zum Bundesvorsitzenden der CDU. Mit Armin Laschet habe einer ihrer beiden Favoriten gewonnen. „Als Ministerpräsident gefällt er mir sehr gut.“ Seine Rede, in der er die Geschichte seines Vaters, dem Bergmann, erzählte, sei emotional packend und dennoch „rund“ gewesen. Auch Norbert Röttgen habe sich als guter Teamplayer erwiesen, indem er nach seiner Niederlage im ersten Wahlgang für das Präsidium kandidiert habe und auch gewählt wurde. Iriitiert habe sie hingegen das  „egomanische“ Verhalten von Friedrich Merz zur Kenntnis genommen, der sich nach seiner Niederlage der Mitarbeit im Vorstand verweigert und dafür nach dem Wirtschaftsministerium gegriffen habe. Er habe sich damit – ähnlich wie schon 2018 – als „schlechter Verlierer“ gezeigt. Sie plädiert dafür, dass die Partei sich jetzt geschlossen hinter Laschet stellt.  

Begeistert habe sie auch die sehr gute Organisation des digitalen Parteitages. Alle Wahlvorgänge seien sehr zügig abgelaufen. Der Zugang zu den virtuellen Wahlkabinen sei durch mehrere Sicherheitscodes gesichert gewesen. Nun muss sie ihre Wahlentscheidung noch per Briefwahl bestätigen.

Auch die anderen sechs Delegierten des CDU Kreisverbandes gratulieren Armin Laschet über Facebook. Die Delegierten seien  sich zwar bewusst, dass auch hier im Kreis mancher Friedrich Merz unterstützt habe, erklärt Kreisvorsitzender Jan Heinisch. Dennoch spricht auch er sich dafür aus, dass nun alle „gemeinsam als große CDU-Familie mit dem neuen Bundesvorstand in das Wahljahr gehen“. Auch die Bundestagsabgeordnete Michaela Noll (Südkreis) bekennt sich zu ihrem Votum für den NRW- Ministerpräsidenten. Er sei der Politiker, der das Handwerkszeug, „der Politik der Mitte“ tatsächlich beherrsche.

Der Bundestagsabgeordnete Peter Beyer wünscht dem neuen Vorsitzenden „Kraft, ein tolles Team und Erfolg dabei, die wichtigen Zukunftsaufgaben für unser Land zu meistern.“  Landrat Thomas Hendele erwartet von den beiden unterlegenen Kandidaten und ihren Unterstützern, dass sie „Armin Lachet mit aller Kraft und solidarisch unterstützen.“ Dieser habe jetzt die Aufgabe, die CDU geschlossen in die Zukunft zu führen“, erklärt die Landtagsabgeordnete Claudia Schlottmann.  Sarah Harden, Beisitzerin im Bundesvorstand der Jungen Union: Laschet habe mit seiner Rede „Lust auf Zukunft“ gemacht.