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Langenfeld Das Rechtsabbiegeverbot am Knotenpunkt Bismarckstraße / Am Brückentor wird aufgehoben, es halten sich ohnehin viele nicht daran.

Langenfeld Verkehrskonzept Hardt : Verkehrsausschuss billigt Planungen auf der Hardt

Das bestehende Konzept wird an die aktuelle Lage angepasst. Unter anderem sieht es eine Sackgassenregelung auf dem mittleren Stück der Bismarckstraße zwischen Ginsterweg und Am Brückentor vor. Der Durchgangsverkehr spielt aktuell kaum keine Rolle.

Das Verkehrskonzept Langenfeld Hardt steht auf dem Prüfstand. Nach einer Befragung der Anwohner sowie Terminen vor Ort wird es zu kleinen Veränderungen kommen. „Unsere Bestandsanalyse zeigt, dass das bestehende Konzept funktioniert. Es besteht nur ein geringer Handlungsbedarf“, erklärt Hendrik Halbe vom Planungsbüro Lindschulte während der zurückliegenden Sitzung des Bau- und Verkehrsausschusses. Das neue Konzept fuße auf umfangreichen Zählungen sowie Messungen und umfasst vier Bausteine.

Mit Kosten in Höhe von 11.500 Euro schlägt der erste Baustein zu Buche. Er sieht vor, das Rechtsabbiegeverbot am Knotenpunkt Bismarckstraße / Am Brückentor aufzuheben. Bereits heute, so Halve, böge fast ein Viertel der Fahrzeuge verbotswidrig nach rechts ab. Zur Realisierung des Planes, baut die Stadt die vorhandenen Einbauten zurück.

Der zweite Baustein sieht eine Sackgassenregelung auf dem mittleren Stück der Bismarckstraße zwischen Ginsterweg und Am Brückentor vor. In Zusammenarbeit mit den Bürgern solle geklärt werden, wo ein klappbarer Pöller (für die Abfallentsorger) eingebaut wird. Die Kosten beziffert Halve auf rund 2000 Euro.

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Als dritten Baustein stellt der Diplomingenieur die Öffnung des Nelkenwegs als Verkehrsversuch vor. Ziel sei, Tulpen- und Ginsterweg vom Verkehr zu entlasten. Die Kosten, inklusive des bestehenden Rückbaus der Einbauten, beziffert Halve auf 11.500 Euro.

Der vierte Baustein umfasst die Anordnung  eines Halteverbots in der fast rechtwinklichen Kurve des Ginsterwegs.

„Wo sollen die Leute am Ginsterweg parken“, fragt Heike Lützenkirchen (SPD) den Planer. Der erwidert, dass in der Kurve lediglich drei Stellplätze wegfielen. Die Beobachtungen vor Ort hätten ergeben, dass ausreichend andere Parkplätze vorhanden wären.

Andreas Menzel (BGL) befürchtet, dass die Kronprinzenstraße vermehrt als Abkürzung in Richtung Wiescheidt und Solingen genutzt könnte. „Die Kronprinzenstraße spielte in der Untersuchung keine Rolle“, erläutert Halbe. Bei der Bürgerumfrage sei sie Thema gewesne, um zusätzliche Daten zu erhalten, ergänzt die Verwaltung auf Nachfrage der Politik. Die Messungen hätten ergeben, dass Durchgangsverkehr im Untersuchungsbereich kaum eine Rolle spiele, sagt Halve. 

André Serge (CDU) beantragt, dass der Baustein zwei erst durchgeführt werde, wenn die Ergebnisse von Baustein drei vorlägen. „Dagenen spricht nichts“, sagt der Planer. Die Mitglieder des Bau- und Verkehrsausschusses empfahlen diese Vorgehensweise.