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Langenfeld - Busse ersetzen demnächst wieder Züge der S-Bahnlinie S6

Langenfeld : Busse ersetzen demnächst wieder Züge der S-Bahnlinie S6

Die Deutsche Bahn AG hat für die S-Bahn-Linie S6 aufgrund einer Gleiserneuerung Einschränkungen angekündigt. Nach Angaben des Langenfelder Rathaussprechers Andreas Voss seien am ersten Dezemberwochenende Umleitungen, Haltausfälle und Schienenersatzverkehr zwischen dem Düsseldorfer Hauptbahnhof und Langenfeld vorgesehen. „Wie schon bei den längeren Sperrungen in den Oster-, Sommer- und Herbstferien werden als Ersatz für S-Bahn dann wieder Busse eingesetzt.“

(mei) Indes verkehrt Laut Bahn die S6 auch an jenem zweiten Adventswochenende in Richtung Köln vom Langenfelder S-Bahnhof aus. Voss zufolge werden beide Langenfelder Stationen zwischen Samstag, 5. Dezember, 17.30 Uhr, und Sonntag, 6. Dezember, 7.15 Uhr, von der S6 aus Düsseldorf nicht angefahren.

„Die einzelnen Fahrtzeiten und Taktungen in der Zeit der Sperrung sind über Links auf der städtischen Internetseite www.langenfeld.de zu erfahren“, betont Voss. Der Zustieg in die Ersatzbusse werde wie schon in den Ferien am Bussteig 4 als zentraler Haltestelle ausgeschildert. „Die Bushaltestelle am Haltepunkt Berghausen ist wie gehabt auf der Brücke über dem Bahnsteig zu finden“, so Voss.

 Auch in den Weihnachtsferien wird es im Zusammenhang mit den Bauarbeiten für den Rhein-Ruhr-Express (RRX) „zu weiteren Ausfällen des S-Bahnverkehrs kommen“, kündigt Stephan Anhalt an. Der städtische Planer und stellvertretende Fachbereichsleiter will nach Rücksprache mit der Bahn AG  rechtzeitig Informationen auf der Homepage der Stadt einstellen.

Wegen Beschwerden von Fahrgästen über in den Herbstferien teils überfüllte Busse ans Rathaus, hat die Stadt laut Voss „die Bahn AG eindringlich aufgefordert, für etwaigen Schienenersatzverkehr die Kapazitäten im Sinne der aktuellen Corona-Situation zu erhöhen“. Nach den Worten von Bürgermeister Frank Schneider dürfe der Schienenersatzverkehr „kein erhöhtes Infektionsrisiko mit sich bringen, weil zu wenige Busse eingesetzt werden“.

Schneider widersprach der Einschätzung von Bahnvertretern nach einer ersten Anfrage zu diesem Thema, „dass in der Corona-Pandemie insgesamt weniger ÖPNV-Angebote genutzt werden und daher die Kapazitäten nicht erhöht werden müssten“.