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Langenfeld Brand Flüchtlingsheim keine Verletzten Kriminalpolizei ermittelt

Langenfeld : Flüchtlingsheim ausgebrannt – Bewohner in Sicherheit

Am frühen Sonntagmorgen brach in einer Flüchtlingsunterkunft in Langenfeld ein Feuer aus. Verletzt wurde niemand, das Haus ist derzeit jedoch unbewohnbar. Auch am Montagmorgen war die Brandursache noch unklar.

Betroffen war die Flüchtlingsunterkunft Alt Langenfeld in der Nähe der Kreuzung Düsseldorfer Straße und Berghausener Straße. Um 6.02 Uhr am Sonntagmorgen ging bei der Feuerwehr Langenfeld der Alarm ein. Beim Eintreffen der Kräfte drang bereits starker Rauch aus dem Dachgeschoss.

Nur wenige Augenblicke später kam es zu einer Durchzündung, wonach das Dachgeschoss komplett in Flammen stand, berichtet ein Feuerwehrmann. Das Feuer war nach derzeitigem Informationsstand im Dachstuhl ausgebrochen und griff dann auf die zweite Etage über, bestätigt der Sprecher der Stadt, Andreas Voss.

Die Feuerwehr leitete umgehend Löschmaßnahmen ein, um 6.30 Uhr wurde die Alarmstufe auf Stadtalarm erhöht und sämtliche Einheiten der Feuerwehr Langenfeld nachalarmiert. Im weiteren Einsatzverlauf wurden überörtliche Kräfte der Feuerwehren Monheim, Hilden und Düsseldorf, sowie der Kreisbrandmeister, der Leitende Notarzt und der organisatorische Leiter Rettungsdienst benachrichtigt.

Personen wurden nach Angaben des Stadtsprechers nicht verletzt. Die 47 Bewohner der Unterkunft mussten aber das Haus verlassen und wurden zunächst im angeforderten Großraumkrankentransportwagen der Feuerwehr Düsseldorf betreut.

Dann wurden sie vorübergehend in einer ungenutzten Gewerbeimmobilie an der Treibstraße untergebracht. Von dort aus wurden sie mit Unterstützung der Rheinbahn in eine andere Unterkunft in Langenfeld gebracht, in der es noch freie Kapazitäten gab, berichtet Andreas Voss.

Zur entstandenen Schadenssumme und zur Brandursache konnte die Polizei am Montagmorgen noch keine Angaben machen. Eine Polizeisprecherin sagte unserer Redaktion, sie rechne frühestens am Nachmittag, vielleicht auch erst am Dienstag mit ersten Ergebnissen. Experten könnten den Brandort erst im Laufe des Montags in Augenschein nehmen. Der betreffende Gebäudeteil ist derzeit unbewohnbar.

(elm)