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Langenfeld: BGL fordert mehr städtische Hilfen in der Corona-Krise

Ratsfraktion schreibt an Bürgermeister : BGL fordert mehr städtische Hilfen in der Corona-Krise

Die Stadtratsfraktion der BGL hat Bürgermeister Frank Schneider aufgefordert, mehr zur Bewältigung der Corona-Krise in Langenfeld zu tun. In einem Schreiben ans Rathaus fordert Fraktionssprecher Gerold Wenzens unter anderem Hilfen für Langenfelder Gewerbetreibende, Schulen und Vereine.

Ein städtischer Rettungsschirm ist nach Ansicht der BGL nötig, „um denjenigen zu helfen, die von keinem der bestehenden Förderprogramme profitieren und deshalb existenziell bedroht sind“. Hilfreich für Geschäftsleute in der Innenstadt wäre laut Wenzens auch eine Stunde Gratis-Parken sowie Gebührenbefreiung für Händler und Gastronomen. „Familien sollten durch eine Gebührensenkung an Kindertagesstätten unterstützt werden“, so Wenzens. Zudem solle die Stadt Schulen beim Home-Schooling unterstützen, etwa durch zusätzliche Ausstattungen für den Fernunterricht und Schulungsangebote für die Lehrer. Ferner schlägt die BGL eine Kooperation mit Taxiunternehmen zugunsten des Pflegepersonals in Langenfeld und eine geordnete Öffnung von Spiel- und Sportmöglichkeiten für Kinder vor.

(mei)