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Langenfeld beteiligt sich an „1700 Jahre jüdisches Leben“

Kirchengemeinden planen Veranstaltungen : Langenfeld beteiligt sich an „1700 Jahre jüdisches Leben“

Für das Jubiläumsjahr gesucht werden Beitragsideen, zum Beispiel für Themenabende, Filme, Vorträge, Ausflüge zu historischen Orten, Besichtigungen, Interviews, Ausstellungsbesuche oder kulinarische Angebote. Einsendeschluss ist der 15. Mai.

Das Dekret ist 1700 Jahre alt: Der römische Kaiser Konstantin gestattet darin den Kölner Stadträten, Juden in den Rat zu berufen. Bei dem Gesetz handelt es sich um den ältesten bis heute erhaltenen Beleg für jüdisches Leben in Deutschland, weshalb 2021 von der Bundesregierung zu einem Jubiläumsjahr ausgerufen wurde. Dazu wollen nun auch die evangelische und die katholische Kirchengemeinde in Langenfeld beitragen.

Laut Pfarre St. Josef und Martin ist für November eine ökumenische Veranstaltungsreihe geplant. Die christlichen Kirchen wollen die 1700 Jahre nach eigenem Bekunden „zum Anlass nehmen, uns unserer jüdischen Wurzeln als evangelische und katholische Kirchengemeinden bewusst zu werden“. Menschen aller Altersgruppen soll die Möglichkeit geboten werden, „jüdische Geschichte und ihre kulturelle Vielfalt wahrzunehmen, Begegnungen zu ermöglichen und so ein Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen“.

Die Kirchengemeinden bitten nun um Beitragsideen für das Programm im November, etwa für Themenabende, Filme, Vorträge, Besichtigungen, Interviews, Ausstellungsbesuche oder kulinarische Angebote. Einsendeschluss ist der 15. Mai.

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Ansprechpartner sind Corinna Mey, Tel. 0152 27963185, [email protected], Detlef Tappen, Tel. 0170 9402996, [email protected], Dominik Pioch, Tel. 01522 9046670, [email protected], und Gerhard Trimborn, Tel. 02173 80496, [email protected]

(gut)