Zu starker Eingriff in die Natur Langenfeld bekräftigt Nein zum A3-Ausbau

Langenfeld/Hilden · Die Autobahn GmbH plant weiter für die Bundesregierung den Ausbau der A3 auf acht Spuren zwischen Leverkusen/Opladen und dem Kreuz Hilden. Sie lehnt die Nutzung der Standspur als Alternative ab. Die Stadt Langenfeld hält an ihrer Forderung fest, die Standspur zu nutzen, um Schäden an der Natur zu verhindern.

 Dauerbaustelle A3 zwischen Hildener Kreuz und Raststätte Ohligser Heide. Der Ausbau auf acht Spuren ist ab 2030 geplant.

Dauerbaustelle A3 zwischen Hildener Kreuz und Raststätte Ohligser Heide. Der Ausbau auf acht Spuren ist ab 2030 geplant.

Foto: Stephan Köhlen

Im Bundesverkehrswegeplan 2030 ist der Ausbau der A3 zwischen Opladen und Hilden auf acht Fahrspuren als „Maßnahme des vordringlichen Bedarfs“ enthalten. Aktuell ist das Projekt in der Phase der Vorplanung. Es geht darum, eine Vorzugsvariante für die Phase der Entwurfsplanung zu bestimmen.Drei Mal, im Mai 2018, und im Dezember 2020 und am 12. Januar 2022 wurde auch die Stadt Langenfeld öffentlich am Verfahren beteiligt. Auch in ihrer jüngsten Stellungnahme zur Umweltverträglichkeitsprüfung lehnt sie den geplanten Ausbau ab – wie auch die anderen unmittelbar betroffenen Städte Solingen, Hilden und Leichlingen. Sie alle sehen die Notwendigkeit des Ausbaus nicht ausreichend belegt und haben darum gebeten, Alternativen zu prüfen.