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Langenfeld Arbeitslosenquote in Arbeitsagentur Langenfeld steigt auf 5,5 Prozent im Mai

Arbeitsmarktzahlen : Kurzarbeit bremst Arbeitslosenquote

In Langenfeld sind aktuell 1801 Menschen arbeitslos, das sind 142 mehr als im April und 350 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote für die Stadt Langenfeld steigt von 5,1 Prozent im April auf aktuell 5,5 Prozent. In Monheim sind aktuell 1833 Menschen arbeitslos, das sind 116 mehr als im April und 357 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote für die Stadt Monheim steigt von 7,8 Prozent im April auf aktuell 8,4 Prozent.

Die Arbeitslosigkeit im Kreis Mettmann ist im Mai auf 7,1 Prozent weiter gestiegen. „Immerhin hat sich der Anstieg gegenüber April verlangsamt“, merkt Kai Tymister, Leiter der Agentur für Arbeit im Kreis Mettmann, an. „Mit den ersten Lockerungen konnten mehr Menschen als im letzten Monat wieder eine neue Arbeit beginnen. Ein Vergleich mit der Finanz- und Wirtschaftskrise im Mai 2009 zeigt, dass die Arbeitslosigkeit aktuell noch rund 500 Personen niedriger liegt als damals“, erklärte Kai Tymister. Die enorme Inanspruchnahme der Kurzarbeit habe bislang einen massiveren Anstieg der Arbeitslosigkeit verhindert.

In der Stadt Langenfeld sind aktuell 1801 Menschen arbeitslos, das sind 142 mehr als im April und 350 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote für die Stadt Langenfeld steigt von 5,1 Prozent im April auf aktuell 5,5 Prozent. Vor einem Jahr betrug diese 4,5 Prozent. In der Stadt Monheim sind aktuell 1833 Menschen arbeitslos, das sind 116 mehr als im April und 357 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote für die Stadt Monheim steigt von 7,8 Prozent im April auf aktuell 8,4 Prozent. Vor einem Jahr betrug diese noch 6,7 Prozent.

 Die Zahl der Arbeitsstellen in der Geschäftstelle Langenfeld ist im Mai um 36 Stellen auf 539 gesunken. Arbeitgeber meldeten im Mai 125 neue Arbeitsstellen, 63 weniger als vor einem Jahr. Seit Januar sind 711 Arbeitsstellen eingegangen.

Inzwischen haben 5261 (rund 40 Prozent) Unternehmen im Kreis Mettmann für über 77.532 Menschen Kurzarbeit angezeigt. „Die Unternehmen möchten an ihren Beschäftigten festhalten, um nach der Krise wieder gemeinsam durchstarten zu können. Das Kurzarbeitergeld verhindert die Arbeitslosigkeit von tausenden Menschen. Es hilft dabei, Arbeitsplätze und Unternehmen zu erhalten“, so Karl Tymister. Ein Vergleich zur Finanzkrise 2008/09: Im gesamten Jahr 2009 hatten 1081 Betriebe für 26.414 Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt.

Bis Ende Mai wurden der Arbeitsagentur im Kreis 1954 Berufsausbildungsstellen gemeldet; 423 oder 17,8 Prozent weniger als 2019. Von den Stellen sind aktuell 967 noch frei. 2518 junge Menschen meldeten sich und suchen eine Ausbildungsstelle. 1221 dieser Bewerber sind noch unversorgt.