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Langenfeld: Alle Stadtteile sollen Bürgertreffs bekommen

Sozialausschuss beschließt Konzept : Alle Stadtteile sollen Bürgertreffs bekommen

In allen Langenfelder Stadtteilen sollen so genannte Bürgertreffpunkte geschaffen werden.

Vor allem Menschen ab etwa 55 Jahren sollen Gelegenheit bekommen, sich in ungezwungenem Rahmen kennenzulernen, zu plaudern und gegebenenfalls etwas miteinander zu unternehmen. Im Sozialausschuss beschlossen die Stadtpolitiker einstimmig einen Antrag der CDU, hierfür von externen Fachleuten ein Konzept erstellen zu lassen.

Die im Rathaus als Koordinatorin für die sogenannte Stadtteil-Arbeit angestellte Mona Ende bezeichnete den Beschluss in der Sitzung als „schönes Signal“ für die Wertschätzung der bereits laufenden Aktivitäten. In allen Ortsteilen gibt es bereits Gruppen der Initiative Zwar (Zwischen Arbeit und Ruhestand) und ehrenamtlich betreute Informationsstellen für Senioren. Bei den unlängst gestarteten Bürgerwerkstätten für 55- bis 70-Jährige äußerten Ende zufolge Teilnehmer immer wieder den Wunsch nach offenen Bürgertreffs. „Vor allem in Berghausen, Reusrath und Wiescheid fehlen solche Begegnungsmöglichkeiten.“ Hierum kümmern sich in Zusammenarbeit mit katholischer und evangelischer Kirchengemeinde Menschen aus dem Stadtteil in Projektgruppen.

Die BGL-Fraktion hatte in der Sitzung beantragt, 25.000 Euro zur Miete entsprechender Räume in Berghausen und Wiescheid bereitzustellen. Doch mit Blick auf das von allen Parteien mit ebenfalls 25.000 Euro Planungskosten beschlossene Bürgertreff-Konzept zog die BGL den eigenen Antrag zurück.

(mei)