1. NRW
  2. Städte
  3. Langenfeld

Langenfeld 8000 Euro für Umweltprojekte

Spendenprojekt : 8000 Euro für Umweltprojekte

Die Stadt Langenfeld hat 1000 grüne Becher gegen Spende verteilt. Mit dem restlichen Spendengeld soll nach den Sommerferien ein Wettbewerb unterstützt werden.

(og) Insgesamt 1000 quietschgrüne Thermobecher mit Langenfeld-Gravur hat die Stadt seit Jahresbeginn gegen eine Spende von mindestens zehn Euro verteilt. Jetzt hat Bürgermeister Frank Schneider vier Schecks in Höhe von je 2000 Euro verteilt und zwar an Projekte des BUND, des Nabu , von „one earth one ocean“ und „everwave“. Alle Projekte haben das Ziel, die Vermüllung der Natur zu verhindern oder ihr entgegenzuwirken. „Ich freue mich, dass das 1000-Becher-Programm ein großer Erfolg war und wir damit einen Beitrag zur Vermeidung von Einwegverpackungen leisten können“, sagt Schneider. Unterstützt worden sei die Aktion vom Handel, „der dafür zusätzliche Arbeit gerne auf sich genommen“, ergänzt Klimaschutz-Beauftragter Jens Hecker. Mitgemacht haben  die Bäckerei Schüren, Edeka Hövener, die Verbraucherzentrale sowie „Lebenslust“ und das Bürgerbüro der Stadtverwaltung.

„Ziel des Projektes war es, nicht nur in Langenfeld etwas gegen unnötige Verpackungsnutzung zu tun, sondern sich auch über den Tellerrand blickend mit den Folgen unseres Plastik- und Verpackungskonsums auseinanderzusetzen“, erklärt Jens Hecker.

  • Die  ersten Plätze gingen unter anderem
    Vier nachhaltige Umweltprojekte : Stadtwerke zeichnen junge Klimaschützer aus
  • Anne Steinhauser (l.) und Schwester Ilse
    Engagement in Brüggen : Spende für Corona-Patienten in Indien
  • Wegen der Bauarbeiten für den RRX
    Gleisarbeiten in Langenfeld und Leverkusen : Bahn nutzt verkehrsärmere Ferien für RRX-Ausbau

Vor Ort haben Wolfgang Sternberg, Kreisvorsitzender des Nabu im Kreis Mettmann, sowie der BUND-Landesvorsitzende Holger Stich und Karl-Wilhelm Bergfeld, BUND-Vorstand Langenfeld, die Spendenschecks entgegengenommen. Stellvertretend für „one earth one ocean“, die die Spende zur Bergung von Geisternetzen sowie für Clean-Ups an Nord- und Ostsee einsetzen, nahm der stellvertretende Fachbereichsleiter Stephan Anhalt den Scheck zur Weiterleitung entgegen. Für das Projekt „everwave“ hat stellvertretend Lisa Schwarz, Biologin und pädagogische Leitung des Umweltbildungszentrums der Stadt Langenfeld in der Wasserburg Haus Graven, den Scheck angenommen.

Nach den Sommerferien will die Stadt einen Wettbewerb zur Vermeidung von Kunststoff und Verpackungen ausrufen. „Die besten Projekte in der Stadt werden dann mit den restlichen Becherspenden ausgezeichnet und können zur Plastik- und Verpackungsmüllvermeidung reinvestiert werden“, kündigt Jens Hecker an. Details werden nach den Sommerferien bekanntgegeben.