Langenfeld 80 Kinder begeistern mit Musical

Stadtgespräch : 80 Kinder begeistern mit Musical in Langenfeld

Das Besondere an der Aufführung: Die Kinder stammen aus sieben unterschiedlichen Gemeinden des Kirchenkreises Leverkusen.

Am Ende wollten sie die Bühne gar nicht mehr verlassen, zufrieden, dass ihnen die Aufführung so gut gelungen war: 80 Kinder und Jugendliche haben in der evangelischen Erlöserkirche an der Hardt in Langenfeld das Musical „Die Speisung der 5000“ aufgeführt. Darin geht es um eines der bekanntesten Gleichnisse aus dem Neuen Testament: die Sättigung Tausender mit ursprünglich nur fünf Broten und zwei Fischen.

Das Besondere an der Aufführung: Die Kinder stammen aus sieben unterschiedlichen Gemeinden des Kirchenkreises Leverkusen. „Mit so vielen zusammen zu singen, ist einfach toll“, sagt Esther Kim., Kantorin aus Langenfeld und Gesamtleiterin. Regie führte Laura Klerig, die auch die Musical-Dialoge zwischen Jesus und seinen Jüngern entwickelt hatte. Mitgewirkt haben Kinder und Jugendliche  mit ihrem Kantor Bertold Seitzer von der Christuskirche in Leverkusen, junge Chorsänger aus Burscheid mit Kreiskantorin Silke Hamburger, Kantor Carsten Ehret mit den Kindern der Leichlinger Gemeinde sowie seine Kolleginnen Gisela Schmelz aus Hitdorf und Denise Seidel aus Opladen. Kantor Andreas Ohle aus Leverkusen-Steinbüchel begleitete die Aufführung am Klavier.

Geprobt hatten die Kinder und Jugendlichen zunächst rund ein halbes Jahr lang in ihren einzelnen Gemeinden, nur zweimal vor der Aufführung trafen sie sich alle zusammen. Dabei ging das Niveau der sowohl modernen als auch traditionellen Gesangsstücke deutlich über gängige Kindermusik hinaus: „Das waren schon sehr anspruchsvolle Lieder, eine Herausforderung für die Kinder“, sagte Esther Kim. Ihre Kollegen und sie hatten den Mut, es gemeinsam einzustudieren. „Die Kinder hatten daran sehr viel Spaß“, betonte Kim. Das war ihnen während der Aufführung anzusehen. Gespannt und konzentriert folgten sie Kims Leitung, meisterten schwierige Passagen. „Es war eine Mischung aus Ernsthaftigkeit, Spannung und Aufgeregtheit, mit der sie gesungen haben“, kommentierte ein Besucher. Gerade die Zusammenarbeit der Kinder unterschiedlichen Alters, die im Alltag nicht so viele Anknüpfungspunkte haben, zahlte sich bei der Aufführung aus: Die Kleineren wurden sicherer, die Großen machten vor und konnten Verantwortung übernehmen. „Wir machen das bestimmt noch einmal“, kündigte Esther Kim an.

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