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Lagenfeld/Monheim Sturm: Feuerwehr hängt Lampions ab

Sturmeinsätze in Langenfeld und Monheim : Sturm: Feuerwehr hängt Lampions ab

Sturm Ignatz hat in Langenfeld und Monheim weniger Schäden verursacht als befürchtet. Dennoch waren die Wehren in beiden Städten gut beschäftigt.

Autofahrer auf der Hauptstraße in Langenfeld haben am Donnerstagmorgen Geduld benötigt. Denn dort hat die Feuerwehr die Lapions abgenommen, die als Schmuck quer über der Einkaufsstraße hängen. Im Juni hatte die Stadt rund 1000 dieser bunten Ballons aufgehängt. Jetzt hat der Sturm sie zum Teil zerfetzt und den Stoff herunter geweht. „Die Drähte darin, die die Lampions halten, können für alle Verkehrsteilnehmer zur Gefahr werden“, sagt Feuerwehrsprecher Egbert John. Deshalb hat die Wehr die geschrumpften und sturmgebeutelten Lampions  mithilfe einer Drehleiter abgenommen. Drei Stunden dauert der Einsatz.

Darüber hinaus haben die Feuerwehren in Monheim und Langenfeld am Morgen kleinere Sturmschäden beseitigt. An der Karlstraße in Langenfeld etwa haben sie  ein Auto von einem Ast befreit und diesen vor Ort zersägt. Insgesamt hat die Feuerwehr Langenfeld bis zum Nachmittag acht Einsätze verzeichnet, bei denen Bäume weggeräumt werden mussten, teilt Sprecher Jörg Ummelmann mit.

In Monheim ist die Wehr laut Feuerwehrchef Torsten Schlender  dreimal ausgerückt. An der  Friedenauer Straße hat der Sturm eine Scheibe eingedrückt. Das zersplitterte Glas hat die Feuerwehr entsorgt. An der  Alfred-Nobel-Straße/Fahnenacker hat sie ein Baum von der Straße geholt.  Die Absperrungen für die Baustelle an der Kapellenstraße hat die Feuerwehr ebenfalls gesichert.  Die Bäume, die der Sturm auf den Radweg am Kielsgraben geweht hat, habe der städtische Betriebshof beseitigt, berichtet der Feuerwehrchef.

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„Die Nacht war ruhig“, so  Schlender. Dann habe es heftigere Böen gegeben. Gegen 9 Uhr habe die Feuerwehr  den bislang höchsten Wert gemessen. Da sind die Böen mit einer Geschwindigkeit von 70 bis 80 Stundenkilometern über Monheim gefegt. „Das entspricht einer Windstärke von acht bis neun“, sagt Schlender und verweist auf die eigene  Messstation am Turm der neuen Wache.  So ab 10 Uhr sei der Sturm dann erst einmal abgeflacht.