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Monheim: Kunsthandwerker zeigen ihre Unikate

Monheim : Kunsthandwerker zeigen ihre Unikate

Zum 39. Mal lockte der beliebte Kunsthandwerksmarkt ins Bürgerhaus Baumberg. 40 Aussteller zogen Besucher aus der ganzen Region an.

Feine Keramiken, hübsches aus Wolle und Perlen, Holz und Papier, zum Anziehen und Dekorieren... Dies alles und noch viel mehr gab es zu sehen und zu kaufen. Cornelia Gellwitzki-Müller hatte zum 39. Kunsthandwerksmarkt geladen: 40 Aussteller präsentierten ihre selbst gefertigten Stücke, Kunst-affine Käufer kamen aus der ganzen Region.

In einen kleinen, gemütlichen Basar hatte sich das Baumberger Bürgerhaus verwandelt: Auf zahlreichen Tischen drapiert, präsentierten die Aussteller ihre Ware. Viel Zeit und Herzblut steckt in jedem Unikat, selbst gefertigt von kreativen Frauen und auch einigen Herren, die sich eher dem Thema Holz gewidmet hatten. Herbstliches und weihnachtliches mischte sich an den Ständen zwischen alltägliche Gebrauchsgegenständen und modische Accessoires für jede Jahreszeit.

Am Stand von Stephanie Gruchot funkelten und leuchteten die bunten Perlen und Steine diverser Schmuckstücke, Halsketten, Ringe und Ohrringe. Während sich die Besucher umschauten, nutzte die Velberterin die Zeit, um neue Pulswärmer zu stricken. „Seit zehn Jahren mache ich das hauptberuflich“, erzählte Gruchot. Ihre ersten Werkstücke kamen in Familien- und Freundeskreis so gut an, dass bei ihr erste Bestellungen eingingen. „Seitdem besuche ich auch viele Kunsthandwerkermärkte.“

Auch in den USA war die handwerklich begabte Frau, nach eigenen Angaben auf der weltgrößten Kreativmesse „Bead & Button“ (Perlen und Knöpfe) in Milwaukee. „Das war ein absolutes Highlight“, erinnert sich die 47-Jährige. Der Markt in Baumberg als Kontrastprogramm gefalle ihr aber auch, vor allem wegen der gemütlichen Atmosphäre: „Es werden schöne Sachen angeboten und die Leute sind hier sehr nett.“

Schön fanden es auch die Besucherinnen Irmgard Reuter aus Baumberg und Renate Theis aus Langenfeld. „Ich komme jedes Jahr, weil ich hier in der Nähe wohne, man immer Bekannte trifft und einfach sehr schöne Sachen angeboten werden“, sagte die Baumbergerin, während die Langenfelderin zum ersten Mal diesen Kunsthandwerksmarkt besuchte: „Ich habe über die Zeitung davon erfahren und wollte mich mal umschauen. Bis jetzt finde ich es sehr schön“, äußerte Theis.

Veranstalterin Gellwitzki-Müller zeigte sich zwar zufrieden mit der Resonanz, doch Freundin Petra Bornemann äußerte klare Bedenken: „Es sind zwar Besucher da, aber es wird nicht so gekauft, wie in der Vorweihnachtszeit.“ Erstmals wurde der Markt – aufgrund terminlicher Engpässe beim Bürgerverein vorverlegt.

Für den 40. Markt im kommenden Jahr wünscht sich Gellwitzki wieder einen späteren Termin.