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Kriminalpolizei sucht Ursache des Großbrandes in einer Langenfelder Autowerkstatt

In Langenfelder Gewerbegebiet : Kriminalpolizei sucht Ursache des Großbrandes

Eine Autowerkstatt in einem Langenfelder Gewerbebetrieb ist am Freitag völlig ausgebrannt. Jetzt hat die Polizei ein Strafverfahren zur Ermittlung der Brandursache eingeleitet.

Die Polizei hat nach dem Großbrand am Freitag in einer Langenfelder Autowerkstatt jetzt ein Strafverfahren zur Klärung der Brandursache eingeleitet. Laut einer Pressemitteilung übernahm die Kriminalpolizei die weiteren Ermittlungen. Nach dem derzeitigen Stand der Dinge könnten noch keine Angaben zur Brandursache gemacht werden. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandlegung lägen derzeit jedoch nicht vor.

Am Montag teilte die Behörde in Mettmann mit, dass die Brandexperten der Kriminalpolizei den Brandschaden auf circa 250.000 Euro schätzen. Zum ersten Mal machten die Beamten Angaben zu den beiden Opfern, die sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs in der Halle befunden hatten. Demnach handelte es sich um die 35 und 60 Jahre alten Firmeninhaber der Autowerkstatt. Beide Männer seien durch die Flammen sowie die Rauchgasentwicklung verletzt worden. Der 35-jährige Langenfelder musste den Angaben zufolge mit starken Brandverletzungen zur stationären Behandlung in eine Spezialklinik gebracht werden. Auch zwei Feuerwehrleute erlitten Verletzungen und mussten zur stationären Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden.

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Eine dichte, schwarze und streng riechende Rauchwolke stand weithin sichtbar über dem brennenden Gebäude. Die Feuerwehr hatte die NINA-Warn-App ausgelöst. Weil nicht sicher war, ob giftige Stoffe in die Luft gelangt waren, hatten Experten aus Velbert Schadstoffmessungen vorgenommen. Erst am Samstag gab es er hierzu Entwarnung für die Bevölkerung.

(hesp)