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Kreis Mettmann Jennifer Disper-Wilmsen unterstützt Aktion gegen Brustkrebs

Mitmachen : Kilometer sammeln für die Brustkrebs-Hilfe

Auf der „Schleifenroute“ können Radler, Wanderer und Reiter die Aufklärungsarbeit zur Krebsfrüherkennung unterstützen. Auch im Kreis Mettmann gibt es wunderbare Streckenabschnitte. PR-Beraterin Jennifer Disper-Wilmsen erklärt, warum sie das Projekt unterstützt.

Im Moment ist vieles anders – viele Menschen verzichten zum Beispiel auf Auslandsurlaube, Freizeitsport in der Nähe ist eine willkommene Alternative. Dazu passt die Brustkrebs-Kampagne „Schleifenroute“, die deutschlandweit kostenlose Empfehlungen für Touren in der Natur anbietet. Auch im Kreis Mettmann gibt es wunderbare Streckenabschnitte. Die Haaner PR-Beraterin Jennifer Disper-Wilmsen erklärt, warum sie das Projekt unterstützt.

Was genau ist die Schleifenroute?


Disper-Wilmsen
Die Route ist rund 4500 Kilometer lang. Die Teilnehmer können mehr als 350 Tourenabschnitte  per Rad, zu Pferd, als Wanderung oder mit dem Boot zurücklegen. Die „ersportelten“ Kilometer können sie für die Aufklärungsarbeit zur Krebsfrüherkennung sozusagen spenden. Jeder Kilometer lässt den Gesamtkilometerstand steigen und motiviert andere. Dabei kommt es nicht auf die weiteste Strecke an, sondern darauf, schöne Gegenden kennenzulernen und sich vor allem im Freien zu bewegen. Eine moderate, regelmäßige Bewegung ist für die persönliche Krebsprävention von großer Bedeutung.

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Warum passt die Kampagne gerade in Corona-Zeiten so gut?

Disper-Wilmsen Frische Luft und Abstandhalten funktionieren auf dem Rad, Pferd oder im Boot ganz von selbst und machen sogar Spaß!

Wie und wo können Menschen aus dem Kreis Mettmann teilnehmen?

Disper-Wilmsen  Jeder kann den Einstieg dort wählen, wo er starten möchte. Auf der Website“ schleifenroute.de“ schlägt ein professionelles Planungstool Strecken inklusive Höhenmetern vor. Tolle Abschnitte gibt es beispielsweise an der Itter entlang, von Duisburg über Düsseldorf nach Monheim und Leverkusen entlang des Rheines oder, wenn es etwas bergiger sein soll, beispielsweise von Hilden über Wermelskirchen hoch nach Hückeswagen.

Warum unterstützen Sie persönlich das Projekt?


Disper-Wilmsen
Eine Freundin hat mich gefragt, ob ich helfen kann. In meinem Bekanntenkreis habe ich leider mehrere von Brustkrebs betroffene Frauen. Es ist ein wichtiges Thema, das Aufmerksamkeit verdient. Brustkrebs ist in den westlichen Staaten die häufigste Krebsart bei Frauen, jede achte Frau erkrankt hier im Laufe ihres Lebens. Aber die Heilungschancen steigen mit der frühen Erkennung der Krankheit massiv! Zusammen mit Christina Kempkes kümmere ich mich daher um die Pressearbeit für das Projekt.

Organisiert wird die Schleifenroute von der Organisation „Pink Ribbon“. Was bedeutet das?


Disper-Wilmsen
Eine pinkfarbene Schleife (englisch „Pink Ribbon“) gilt als Symbol für das Engagement gegen Brustkrebs, nachdem die Amerikanerin Charlotte Haley erfolgreich Ansteckschleifchen angefertigt hatte, um auf das Thema aufmerksam zu machen. Bei uns schafft „Pink Ribbon Deutschland“ mehr Aufmerksamkeit für das Thema Brustkrebs in Deutschland.