Zugabe Unser Senf Zum Wochenende: Kosmetik für verhunzte Straße

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Als sich Langenfelds Stadtpolitiker erstmals mit dem Umbau der verhunzten Solinger Straße zwischen Rathaus und Bahnunterführung befassten, da war Deutschland noch zweigeteilt. Vordringlich erschien eine Neugestaltung 1986 wohl nicht. Das hat sich geändert, seit zur Jahrtausendwende die City umgekrempelt wurde. Mit Stadtgalerie, Markthalle, Kulturzentrum, Marktkarree, verkehrsberuhigter Hauptstraße, erneuertem Marktplatz und Sass-Ladenzentrum hat Langenfelds Stadtmitte fraglos an Attraktivität gewonnen.

Umso krasser erscheint seither die Solinger Straße als ziemlich zerknitterte Visitenkarte Langenfelds, sitzen in den täglich etwa 20.000 dort fahrenden Autos doch etliche Auswärtige. Mit dem am Montag startenden Umbau des 800 Meter langen Abschnitts wird sie in zehn, elf Monaten zwar noch keine Bummelmeile sein. Aber der barrierefreie Fußweg ohne Bordstein und mit neuem Pflasterbelag sollte der Solinger Straße gut tun. Weil zudem Radler einen Schutzstreifen auf der Fahrbahn bekommen, dürfte es künftig dort entspannter zugehen. Sitzbänke, neue Laternen und Bäume soll es auch geben. Vielleicht animiert das manche Hauseigentümer und Ladeninhaber, das Erscheinungsbild weiter aufzuhübschen.

(RP)