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Mitmachen: Kirchenmusiker erklärt RP-Lesern die St.-Martin-Orgel

Mitmachen : Kirchenmusiker erklärt RP-Lesern die St.-Martin-Orgel

langenfeld Wer wissen möchte, warum Johann Sebastian Bachs Praeludium auf der Seifert-Orgel in der St.-Martin-Kirche in Richrath so schön klingt, kann dies am Freitag, 16. Dezember, ab 18 Uhr erfahren. Organist Peter Gierling wird an diesem Abend RP-Lesern die Orgel erklären. Treffpunkt ist vor St. Martin an der Kaiserstraße.

langenfeld Wer wissen möchte, warum Johann Sebastian Bachs Praeludium auf der Seifert-Orgel in der St.-Martin-Kirche in Richrath so schön klingt, kann dies am Freitag, 16. Dezember, ab 18 Uhr erfahren. Organist Peter Gierling wird an diesem Abend RP-Lesern die Orgel erklären. Treffpunkt ist vor St. Martin an der Kaiserstraße.

15 Leser können an der einstündigen Führung teilnehmen. Wer uns eine E-mail schickt an langenfeld@rheinische-post.de mit Namen und Adresse, der kann teilnehmen. Bei mehr als 15 Anmeldungen entscheidet das Los. Die Teilnehmer werden benachrichtigt.

Im März 2006 bat Peter Gierling zum ersten Konzert auf der neuen Orgel. Damals wählte er ein abwechslungsreiches Programm, damit die Zuhörer hören können konnten, was in der Orgel steckt. Nämlich laute und leise, helle und dunkle, kräftige und zarte Töne. Die Seifert-Orgel verfügt über drei Manuale, für das Hauptwerk, das Schwellwerk und die Wechselschleife. Das Hauptwerk kann über zehn Register gespielt werden, das Schwellwerk über 16. Die Wechselschleife hat 16 Register, das Pedal vier. Die Registrierung kann so programmiert werden, dass bei Spiel per Knopfdruck alle eingegbenen Register auf einmal gezogen werden.

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Mehr als 10.000 Stunden haben die Orgelbauer der 1885 in Kevelaer ansässige Firma Romanus Seifert gewerkelt, bis die Orgel fertig war. Dem Richrather Kirchenschiff verleiht die mächtige Orgel mit 28 Registern und 1900 Pfeifen frische Farbe. In samtenem Glanz strahlen die Pfeifen und die kunstvolle Holzummantelung in das Gotteshaus. Das voluminöse Kircheninstrument mit insgesamt 28 Registern und 1900 Pfeifen breitet sich fast über die komplette Rückwand der Kirche aus.

Finanziert wurde das fast eine halbe Million Euro teuere Gesamtprojekt aus dem Etat der Pfarrgemeinde St. Martin, aus Spenden und einem Zuschuss der Diözese.

(RP)