Langenfeld: Interesse an "Zwar" ist in Berghausen groß

Langenfeld: Interesse an "Zwar" ist in Berghausen groß

Rund 120 Bewohner "zwischen Arbeit und Ruhestand" haben sich über das Projekt informiert.

Mehr als 120 Bürger haben sich in Berghausen für die neue Zwar-Gruppe interessiert. "Zwar" steht für "Zwischen Arbeit und Ruhestand". "Ich war überwältigt von der Resonanz. Gerechnet hatten wir mit maximal 95 Personen", so Paul Stanjek von der Zwar-Zentralstelle in Dortmund.

Berghausen ist nun der fünfte Langenfelder Stadtteil, in dem ein Zwar-Prozess ins Leben gerufen wurde. Im Rahmen des Projekts können neue Bekanntschaften geschlossen werden, bestehende Kontakte ausgebaut oder gemeinsame Freizeitaktivitäten geplant werden. Der Einladung der Stadt in Kooperation mit der katholischen Kirche in den Pfarrgemeindesaal folgten so viele Menschen, dass der Saal zu klein zu werden drohte und immer wieder neue Stühle herbeigeschafft werden mussten.

"Es war wie immer", so Marion Prell, 1. Beigeordnete der Stadt Langenfeld und selbst Berghausenerin: "Die Menschen kommen schweigend und abwartend. Nach nur einer Stunde vibrierte die Luft von Gelächter und angeregten Gesprächen."

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Anne Völkel, frühere Leiterin der Kita an der Jahnstraße und nun für ein Jahr Moderatorin des Zwar-Prozesses in Berghausen, berichtet: "Ich bin begeistert, wie Menschen, die sich gerade noch nicht kannten, ins Gespräch kommen, um gemeinsam zu fragen: Was können, was wollen wir zusammen machen?" Die Palette an Vorschlägen reicht von Kultur über Sport und Bildung bis hin zu dem Vorschlag, einmal Baggerfahren zu wollen.

Toll fanden viele das Angebot, sich ohne jede zeitliche, finanzielle oder sonstige Verpflichtung dem Prozess einfach anschließen zu können. Die Gruppe trifft sich ab dem 7. Februar alle 14 Tage mittwochs um 19 Uhr im Pfarrsaal an der Treibstraße.

"Ich bin selbst gespannt, wie es weiter geht. Denn als Berghausener Bürger werden mein Mann und ich mit Sicherheit dabei sein", sagt Marion Prell.

(og)