Integration in Schule und Beruf Ukrainische Frauen sind meist gut qualifiziert

Monheim · Das Beratungszentrum soll sich um die Arbeitsmarkt-Integration der ukrainischen Flüchtlinge kümmern. Die Integration der Schulkinder in den Regelunterricht soll erst nach den Sommerferien starten.

 Nina Göpel ist studierte Sozialarbeiterin und beim Beratungscentrum Monheim derzeit auch für die Koordination der ehrenamtlichen Arbeit zuständig. 

Nina Göpel ist studierte Sozialarbeiterin und beim Beratungscentrum Monheim derzeit auch für die Koordination der ehrenamtlichen Arbeit zuständig. 

Foto: Matzerath, Ralph (rm-)

Die Stadt Monheim beherbergt derzeit 413 ukrainische Menschen. „Die Aufnahmequote liegt damit rund 40 Prozent über dem Soll“, berichtet Stadtsprecher Thomas Spekowius. Die Zahl habe sich seit einigen Wochen auf diesem Niveau eingependelt. Die freiwillig deutlich erhöhte Aufnahmequote resultiere vor allem aus Familienzusammenführungen. Denn viele Monheimer mit ukrainischen Wurzeln hätten ihre Verwandtschaft gezielt nachgeholt. „Das ist für den Start und die Integration ganz sicher eine große Hilfe“, so Spekowius. Aktuell erhalte die Stadt keine Zuweisungen. Angesichts der bereits hohen Aufnahmezahl stellt die Platzversorgung der Kinder und Jugendlichen die Kitas und Schulen vor große Herausforderungen.