Mehr Ein- als Auspendler In Monheim gibt es 17.500 Arbeitsplätze

Monheim · Die von der Agentur für Arbeit und IT.NRW bereitgestellten Zahlen zeigen, dass auch die Monheimer von den vor allem in den letzten elf Jahren zusätzlich geschaffenen Jobs profitieren.

Der Creative Campus wird erweitert.

Der Creative Campus wird erweitert.

Foto: Matzerath, Ralph (rm-)

(pc) Die Agentur für Arbeit hat ihre jüngste Arbeitsplatzstatistik veröffentlicht. Danach habe Monheim  im vergangenen Jahr die Schwelle von 17.500 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen am Arbeitsort überschritten, teilt der städtische Sprecher Thomas Spekowius mit. Zum Stichtag 30. Juni 2022, seien es   17.685 Arbeitsplätze  gewesen. Seit  2012 bedeutet das ein Plus von 6.753 Arbeitsplätzen - eine Steigerung von über 60 Prozent, so die Pressestelle.  Gleichzeitig nehme die Zahl der Einpendler zu. Aktuell seien es rund 1100 Personen.  Inzwischen fahren  mehr Menschen zum Arbeiten nach Monheim  als von Monheim in andere Städte. Mit den Entwicklungen etwa am Creative Campus und in Monheim Mitte schaffe die Stadt die Voraussetzungen dafür, dass der Pendlerüberschuss in den kommenden Jahren weiter steige, so Bürgermeister Daniel Zimmermann. Auch deshalb werde das Straßen- und Radwegenetz weiter massiv ausgebaut. 

Bei den von der Agentur für Arbeit und IT.NRW bereitgestellten Zahlen falle auf, dass auch die  Monheimer  von den vor allem in den letzten elf Jahren zusätzlich geschaffenen Jobs profitierten. Verglichen mit 2012 seien heute rund 2000 Bürger mehr in Arbeit. Das sei ein Plus von rund 14 Prozent. Ebenso habe sich die Stadtverwaltung zu einer  starken Arbeitgeberin und Dienstleisterin entwickelt. Während der Haushaltsplan 2009 noch lediglich 321 Stellen auswies, waren es für den Haushalt 2023 bereits 686 Stellen. Fast eine Verdopplung der Beschäftigten also, die durch zahlreiche Teilzeitangebote inzwischen sogar bei rund 890 Beschäftigten inklusive aller Werksstudierenden und Auszubildenden liege. Das bewegte Investitionsvolumen, zum Beispiel für den Straßen- und Radwegebau, die Glasfasernetzverlegung oder den Bau neuer Kindertagesstätten und Schulen, habe sich im Vergleich zu den Jahren 2005 bis 2009 mit 52,2 Millionen auf heute 788,9 Millionen Euro für den laufenden und bereits vorgeplanten Zeitraum 2022 bis 2026 sogar um mehr als das Fünfzehnfache erhöht, so Spekowius. Hinzu käme  die Schaffung von Bildungs- und Betreuungsangebote  und der Beteiligung der Bürger an der Mitgestaltung und Zukunftsentwicklung der Stadt Monheim.

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