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In Langenfeld gibt es für ältere Menschen jetzt neun "i-Punkte" als Anlaufstelle für Senioren

Langenfeld : Senioren suchen Rat im „i-Punkt“

An neun Örtlichkeiten, verteilt auf alle Stadtteile, können ab sofort ältere Menschen viele Informationen erhalten, die ihren Alltag betreffen.

Mit solchen in der Nähe der Wohnung leicht erreichbaren Anlaufstellen, genannt „i-Punkte“, ist im vielfältigen Werkzeugkasten der städtischen Seniorenarbeit ein weiteres Instrument etabliert. Letztendlich geht es darum, den Bürgern möglichst lange den selbstständigen Verbleib in ihrem vertrauten Quartier zu ermöglichen.

Geschulte Ehrenamtler geben kostenlos im Gespräch Infos zu Themen wie Gesundheit, Ehrenamt, Sport, Mobilität oder  über bestehende Angebote und Einrichtungen. Erfolgreiches Pilotprojekt waren die „i-Punkte“ im Siegfried Dißmann Haus der Arbeiterwohlfahrt und im CBT-Wohnhaus St. Franziskus. Sie starteten als kleine Außenstellen des städtischen Seniorenbüros mit einem „niederschwelligen“ Angebot. „Mit der Zahl der ehrenamtlichen Helfer konnten wir auch die Angebotsstunden stetig – auf inzwischen 35 Wochenstunden – ausweiten“, beschrieb Klaus Kaselofski die ersten Hürden.

Neben der Suche nach ehrenamtlichen Helfern und deren Schulung galt es weitere Voraussetzungen zu schaffen, die Räume und deren Ausstattung, das Logo, die  individuellen Mail-Anschriften aller „i-Punkte“.

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„Mit finanzieller und personeller Unterstützung der Stadt und durch die gute Zusammenarbeit mit den lokalen Senioreneinrichtungen,  konnten in wenigen Monaten weitere sieben Anlaufstellen eingerichtet werden“, freute sich die Erste  Beigeordnete Marion Prell bei der Vorstellung der Vertreter aller „i-Punkte“ am Donnerstag im DRK-Haus. Die jetzt neun Angebote werden ehrenamtlich geführt und hauptamtlich begleitet. Stadtteilkoordinatorin Mona Ende ermutigte alle Langenfelder die „i-Punkte“ aufzusuchen, wenn Fragen zum Thema Älterwerden aufkommen. „Nutzen Sie die kurzen Wege, gerne zu den Öffnungszeiten, oder per E-Mail oder am Telefon“. In allen Fällen werden die Ratsuchenden bei spezifischen Fragen oder tiefer gehendem Beratungsbedarf passgenau an andere Gesprächspartner vermittelt.

Die „i-Punkte“ sind stundenweise zu feststehenden Terminen geöffnet, wobei sich die Zeitdauer unterscheidet. Das wird sich ändern, wenn weitere ehrenamtliche Helfer ausgebildet sind, oder in einzelnen Ortsteilen besondere Bedarfe erkennbar werden.