Immigrather Platz in Langenfeld: Polizei stoppt bei verstärkten Kontrollen bekifften Autofahrer

Langenfeld: Polizei stoppt bekifften Autofahrer

Die erhöhte polizeiliche Präsenz rund um den als „gefährlicher Ort“ eingestuften Immigrather Platz zeigt Wirkung:

Am Donnerstag stoppten Polizisten dort einen 42 Jahre alten Autofahrer, der mit gefälschtem Führerschein und unter dem Einfluss von Drogen über die Leichlinger Straße gefahren war. Nach Polizeiangaben soll der Langenfelder Kokain und Marihuana genommen haben.

Der Immigrather Platz in Langenfeld steht durch die genannte Einstufung nach dem Polizeigesetz seit Ende August ganz bewusst im Fokus. Nach Angaben eines Polizeisprechers bedeutet dies nicht, dass es dort besonders viel Gewalt oder Schwerkriminalität gibt. Vielmehr gehe es darum, Flagge gegenüber kriminellen Clans und Rockergruppen zu zeigen, die diese Gegend verstärkt als Treffpunkt nutzten, um etwa Straftaten vorzubereiten. Dazu habe die Kreispolizei rund um den Immigrather Platz Personenkontrollen und die uniformierte Präsenz verstärkt, ermittele auch verdeckt, um das Sicherheitsgefühl der Langenfelder zu stärken. Hierzu zählten auch Motorradeinsätze einer Sondergruppe der Kreispolizei. Letzteren fiel am Donnerstag gegen 15.40 Uhr der eingangs genannte 42-Jährige am Steuer eines VW Touran auf. Als sie ihn am Immigrather Platz anhalten wollten, sei dieser zunächst mit hohem Tempo davongefahren. Auf einem Hinterhof an der Leichlinger Straße stellten die Beamten den Mann, der vergeblich versucht habe, wegzurennen. Wegen des festgestellten Drogenkonsums und des gefälschten Führerscheins durchsuchten die Beamten die Wohnung des Mannes. Dabei stellten sie eine geringe Menge Kokain sicher.

(mei)
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