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Monheim: Im Circus Monte Sandino geht's rund

Monheim : Im Circus Monte Sandino geht's rund

Die Lichter werden rot gedimmt, das erwartungsfrohe Publikum kommt langsam zur Ruhe. Dann setzt lautstark die Musik der Blaskapelle ein und die Herzen schlagen schneller. Fast ein Jahr lang hatten die Mädchen und Jungen der Peter-Ustinov-Gesamtschule geprobt. Gestern Mittag hieß es endlich: "Manege frei!" für den Schul-Circus "Monte Sandino". Beim Programm "Comic-Helden" war das Zelt auf dem Schützenplatz in Monheim gut gefüllt mit Schulkameraden und stolzen Familienangehörigen in den vordersten Reihen.

Die Lichter werden rot gedimmt, das erwartungsfrohe Publikum kommt langsam zur Ruhe. Dann setzt lautstark die Musik der Blaskapelle ein und die Herzen schlagen schneller. Fast ein Jahr lang hatten die Mädchen und Jungen der Peter-Ustinov-Gesamtschule geprobt. Gestern Mittag hieß es endlich: "Manege frei!" für den Schul-Circus "Monte Sandino". Beim Programm "Comic-Helden" war das Zelt auf dem Schützenplatz in Monheim gut gefüllt mit Schulkameraden und stolzen Familienangehörigen in den vordersten Reihen.

Schon die Einstiegsszene der Show zog das Publikum in den Bann: Passend zum genannten Thema sah es ein Mädchen sitzen, das völlig in ihr Superman-Heft vertieft war und alles um sich herum zu vergessen schien. Genau so erging es dann auch den Zuschauern bei Kunststücken am Trapez oder mit Hoola-Hoop-Reifen. Viel Beifall gab es für die akrobatischen, teils sehr anspruchsvollen Einlagen. Ans "Vertikaltuch" schmiegte sich artistisch Oberstufenschülerin Johanna (19), präsentierte zum Abschied ihre Lieblingsgeräte in einer eigenen Showeinlage namens "Sternstunden".

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In zum Teil selbst zusammengestellten Kostümen und detailgetreu geschminkt flogen die Charaktere der "Marvels" und "Adventures" bis hin zu den blauen Avatars durch die Lüfte und es lief alles wie am Schnürchen. Selbst die kleinsten Akrobaten, wie Pia und Marie aus der fünften Klasse landeten sicher. Und obwohl es die Schüler professionell angingen und mit den Zirkuslehrern wöchentlich in ihrer Mensa trainiert hatten, war der reibungslose Ablauf kein Selbstläufer. Denn "in den Proben ging so einiges schief", gab Cora (14) mit einem Lächeln zug. "Doch es bringt ja bekanntlich Glück, wenn in der Generalprobe Pannen geschehen", bekräftigt ihre gleichaltrige Klassenkameradin Hannah. Doch auch, wenn vor der Aufführung die Aufregung groß war und keiner auf eine Panne hoffte, lief es in der Manege bestens. Das Publikum klatschte immer wieder begeistert und machte allen Mut.

Die Monte-Sandino-Gruppe, zu denen auch die Requisitenleute für den schnellen Auf- und Abbau zwischen den Showacts gehörene, hat schon so einige Shows auf die Beine gestellt. So nahmen sie im vergangenen November an einem Circusfest 'an der Willy-Brandt-Gesamtschule in Köln teil. Auch international sind einige von ihnen dadurch bereits herumgekommen, wie etwa bei einer Reise ins polnische Krakau im Sommer 2013, wo die Turnerinnen Marie Ruppelt (12. Klasse) und Johanna Wynen (13. Klasse) eine anspruchsvolle akrobatische Nummer zum Besten gaben. Das ganze war damals untermalt von mitreißender Michael Jackson-Musik. Auch gestern ging es musikalisch mitreißend zu. Neben dem Orchester zum Einstieg sang auch der PUG-Schulchor. Während die Akrobaten hoch konzentriert ihre anspruchsvollen Choreographien zeigen, dröhnte Musik aus den großen Boxen. Manch ein Elternteil war sicher erleichtert, dass am Ende alles gut ging. Nun wird das große blaue Circuszelt wieder den Sperlichs überlassen, die mit der Gesamtschule kooperiert hatten; vielleicht bis zur nächsten des Circus "Monte Sandino" .

Meike Sartorius

(RP)