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Monheim: Ideen für den Lärmaktionsplan

Monheim : Ideen für den Lärmaktionsplan

Sechs Millionen Fahrzeuge rollen im Jahr über die Opladener Straße. Die Berghausener Straße ist mit sieben Millionen Bewegungen noch stärker frequentiert. Der entstehende Lärmpegel ist inakzeptabel hoch. Das geht aus einem Bericht des Landesamtes für Umweltschutz hervor, den die Stadt als Grundlage für ihren Aktionsplan nutzen will, mit dem der Verkehrslärm auf ein erträgliches Maß reduziert werden soll. Bei einer Bürgeranhörung im Ratssaal äußerten sich jetzt auch die Anwohner anderer Straßen zum Thema.

Eine Anwohnerin der Hauptstraße beklagte die lautstarke "Raserei" einiger Motorradfahrer im Sommer. "Wenn es warm wird, ist das die reinste Rennstrecke", meinte die Baumbergerin — und plädierte für Bodenschwellen. Diese seien allerdings nicht gut für den Verkehrsfluss, entgegnete Stadtplaner Robert Ullrich. Auch mit den dort haltenden Bussen würde es Probleme geben.

Die Monheimer Straße wurde ebenfalls als Unruheherd genannt — ebenso wie der Berliner Ring und Teile der Sandstraße. Am lautesten aber scheint die Situation tatsächlich an der Berghausener und der Opladener Straße zu sein. Anwohner beklagten den steigenden Verkehrslärm — auch nachts. Ullrich nahm die Anregungen aus der von Bürgermeister Daniel Zimmermann moderierten Runde auf. "Wir schauen uns die einzelnen Punkte genau an und werden sie dann in den Aktionsplan einfließen lassen", kündigte der Planer an.

(dora)