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Hundehalter in Langenfeld nach Unfall gesucht

Langenfeld : Unfall mit Fahrradfahrerin: Polizei sucht nach Hundehalter

Ein Aufeinandertreffen von Hund und Fahrradfahrerin hat vergangene Woche zu einem Sturz, einem verletzten Knöchel und beschädigtem Fahrrad geführt.

Bereits am Donnerstag, 28. April, in der vergangenen Woche ist in Langenfeld eine Radfahrerin nach einem Unfall leicht verletzt worden. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen war ihr der Hund eines bislang unbekannten Mannes während der Fahrt vor das Rad gelaufen, weshalb die 24-jährige Langenfelderin gestürzt war. Nachdem die Frau den Vorfall erst am Dienstag zur Anzeige gebracht hatte, ermittelt nun die Polizei und sucht nach Zeugen.

Folgendes war nach derzeitigen Stand der Erkenntnisse geschehen: Gegen 13.40 Uhr war die Langenfelderin mit ihrem Fahrrad entlang der Straße „Rietherbach“ unterwegs, als ihr auf Höhe des Hofladens an der Hausnummer 84 plötzlich aus einem Gebüsch ein nicht angeleinter mittelgroßer, schwarz-brauner Hund vor das Fahrrad gesprungen sei. Die Radfahrerin erschreckte sich, sodass sie zu Boden stürzte. Dabei verletzte sie sich am Knöchel, das Fahrrad wurde beschädigt.

Wenig später erschien der Hundehalter am Unfallort. Obwohl die Frau zur Schadensregulierung um die persönlichen Angaben des Mannes bat, soll dieser sie mit den Worten „so etwas passiere nun einmal“ stehen gelassen haben und mit seinem Hund davon gegangen sein. Die Frau schob daraufhin ihr nicht mehr fahrbereites Fahrrad nach Hause, ehe sie ein Krankenhaus aufsuchte, das sie jedoch nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen konnte.

  • Die Polizei sucht Zeugen.⇥Foto: dpa
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Die Polizei sucht nun nach Zeugen und Hinweisen zu dem Hundehalter. Dieser wird wie folgt beschrieben: männlich, etwa 68 bis 72 Jahre alt, circa 1,70 bis 1,75 Meter groß, er trug eine blaue Jeanshose sowie einen schwarzen Hut und sprach akzentfreies Hochdeutsch.

Hinweise nimmt die Polizei in Langenfeld unter der Rufnummer 02173 288-6310 entgegen.

Zudem nimmt die Polizei diesen Unfall zum Anlass um klarzustellen, dass Hunde so zu halten, zu führen und zu beaufsichtigen sind, dass von ihnen keine Gefahr für das Leben oder die Gesundheit von Menschen oder anderen Tieren ausgeht. Dies gilt insbesondere im Straßenverkehr sowie auf sonstigen Verkehrsflächen. Darüber hinaus regelt das Landeshundegesetz NRW, dass Hunde an bestimmten Orten (Verkehrsflächen, Fußgängerzonen, Einkaufsbereichen, Parks, Grünanlagen, Spielplätzen, bei Menschenansammlungen und in öffentlichen Gebäuden) zu einer Vermeidung von Gefahren an geeigneten Leinen zu führen sind. Ausgenommen sind hiervon nur ausgewiesene Hundeauslaufbereiche.

(RP)