Langenfeld: Getragen vom Prinzip Hoffnung

Langenfeld : Getragen vom Prinzip Hoffnung

Wie im Vorjahr stimmte die FDP gegen den Haushaltsentwurf. Fraktionssprecher Noack sieht die Befürchtungen bestätigt. "Ohne die guten Ergebnisse aus 2011 würde es heute in Bezug auf eine auskömmliche Ausgleichsrücklage schlechter aussehen."

Noack benannte drei Hauptgründe für die ablehnende Bewertung. So sei die Gewinnabführung der Sparkasse in Höhe von 1,5 Millionen Euro derzeit nicht vertretbar. "Wir setzen diese einem Risiko aus,." Insgesamt sei der Sparwille nicht sichtbar. "Es wurde zwar die Grundsteuer erhöht und auch Parkgebühren ab der ersten Stunde eingeführt." Doch laut Noack wären weitere Sparanstrengungen nötig. Als dritten Negativpunkt stellte Noack heraus, dass zwar sowohl der Ergebnisplan als auch der Finanzplan 2014 bis 2016 positiv aussehen, "aber vom Prinzip Hoffnung getragen werden".

Laut Kämmerer sei ein wenig Optimismus erlaubt, da er eine Erholung der Steuerkraft unterstellt, Ansiedlungserfolge erwartet und auf eine positive Entwicklung der Kreisumlage hofft. "Die FDP teilt den Optimismus nicht." Erfreulich sei, dass der Schulbau finanziert werden könne. mei

(RP)
Mehr von RP ONLINE