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Langenfeld: Gesamtschule: Vier Parteien bekräftigen Baubeschluss

Langenfeld : Gesamtschule: Vier Parteien bekräftigen Baubeschluss

In einer gemeinsamen Erklärung haben die Ratsfraktionen von CDU, SPD, Grünen und FDP ihren gemeinsam gefassten Beschluss bekräftigt, für den Bau der zweiten Gesamtschule den Abriss des 100 Jahre alten Felix-Metzmacher-Schulhauses zuzulassen. FDP-Ratsherr Hans-Peter Büttgenbach betont, dass sich die Politiker der vier Parteien vor jenem Beschluss "mit der nicht mehr zeitgemäßen und zudem nicht zukunftsfähigen Bausubstanz" des alten Metzmacher-Schulhauses vertraut gemacht hätten.

"Wer die neue Schule will, muss sie auch bauen", heißt es in der gemeinsamen Erklärung, "und zwar zeitnah und zukunftsfähig". Weil das von der Initiative RdF (Rettet die Felix-Metzmacher-Schule) gestartete Bürgerbegehren manche Eltern bezüglich der geplanten Gesamtschule verunsichere, sichern CDU, SPD, Grüne und FDP nach eigenen Angaben verbindlich zu: "Die neue Gesamtschule wird wie geplant im August 2013 an den Start gehen; zunächst für drei Jahre in den Räumen der Käthe-Kollwitz-Schule." Die vier Ratsfraktionen stünden "ohne Einschränkung zu den gemeinsam gefassten Beschlüssen bezüglich Gründung, Standort und Raumkonzept am Standort Metzmacherstraße. Außerdem für den Neubau jetzt und zu den im Rat beschlossenen Rahmenbedingungen." Dazu zählten die Einbindung von Stilelementen des historischen Metzmachergebäudes und ein Neubau zu vertretbaren Kosten; außerdem dürfe sich der Baubeginn nicht verzögern.

Für die CDU-Fraktion weist deren stellvertretende Vorsitzende Michaela Detlefs-Doege zudem die Kritik der RdF-Initiative zurück, Unterschriftenlisten nicht in öffentlichen Gebäuden auslegen zu dürfen (die RP berichtete). "Es ist völlig normal in Langenfeld, dass es Parteien und politischen Gruppierungen untersagt ist, in Kindergärten, Schulen und anderen öffentlichen Gebäuden aktiv für ihre Anliegen zu werben." Kinder und Jugendliche dürften nicht durch Flugblätter politisch bearbeitet werden. Dies hätte auch die RdF wissen müssen, zu der Altbürgermeister Friedhelm Görgens gehört.

(mei)