Gerodetete Fläche wird „zeitnah wiederhergestellt“

Langenfeld: Straßen NRW will gerodete Fläche an A 3 wiederherstellen

(ilpl). Die gerodete Fläche an der A3 in Langenfeld-Wiescheid wird innerhalb der kommenden Vegetationsperiode ab Frühjahr dieses Jahres wiederhergestellt. Das versprechen die Verantwortlichen von der Regionalniederlassung Rhein-Berg von Straßen NRW.

Dazu sollen weiter intensive Gespräche zwischen dem Kreis Mettmann und der Regionalniederlassung Rhein-Berg stattfinden. Die Experten beider Behörden sollen gemeinsam ein entsprechendes Konzept erarbeiten, das zeitnah umgesetzt wird. Im Fokus stehen dabei die Wiederaufforstung der Waldflächen sowie die Wiederherstellung der Brachfläche (Magergrünland). Die teils gesetzlich geschützte Fläche wurde in der vergangenen Woche gerodet. Die beauftragte Baufirma hatte beabsichtigt, diese als weitere Baustelleneinrichtungsfläche für die Sanierung der A3 zwischen Solingen und Hilden zu nutzen. Eine Genehmigung zur Rodung lag allerdings nicht vor. Die Straßen-NRW-Regionalniederlassung Rhein-Berg untersagte die Arbeiten auf der Fläche sofort nach Bekanntwerden des Vorfalls.

BUND und Landrat Thomas Hendele hatten mit Empörung auf die ungenehmigten Rodungen reagiert und waren sofort einer Meinung: An dieser Stelle darf keine Baustelleneinrichtung für den Autobahnbau entstehen, eine nachträgliche Genehmigung wird nicht erteilt und  der Schaden muss weitestgehend behoben weren.

Andreas Zenz, Abteilungsleiter Straßenbau in der Regionalniederlassung Rhein-Berg gibt sich zerknirscht: „Wir bedauern diesen Vorfall sehr. Es erfolgt nun eine nachhaltige Aufklärung des Sachverhalts. Sicher ist aber, dass es an dieser Stelle keine weitere Baustelleneinrichtungsfläche geben wird.“

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