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RP-Leserforum: Gefährliche Stellen im Langenfelder Straßennetz

RP-Leserforum : Gefährliche Stellen im Langenfelder Straßennetz

Für Fragen und Anregungen zum Langenfelder Straßennetz standen die beiden städtischen Verkehrsplaner Wolfgang Honskamp und Franz Frank vor zwei Wochen bei der Mobilen Redaktion der Rheinischen Post bereit.

Viele Leser nutzten die Gelegenheit zu schildern, was sie stört. Etliche weitere Leser folgten danach unserem Aufruf, mögliche Ärgernisse oder Anregungen per E-Mail an die Redaktion zu senden. Hier Auszüge aus einigen der Zuschriften:

Seit langem wundert sich nach eigenen Worten Veronique Fontaine-Goebel, "dass am großen Kreisverkehr am Ende der Bachstraße noch nichts passiert ist. Ich bin selber dort zweimal fast überfahren worden." Nach der Tempo-20-Zone der Hauptstraße rasen die Autos nach dem Eindruck der RP-Leserin in den Kreisverkehr. Und sie achteten dabei nicht auf Fußgänger, nachdem sie zuvor über eine so lange Strecke sehr langsam fahren mussten. "Es ist lebensgefährlich, dort die Straße zu überqueren. Da nützt auch der neue Zebrastreifen nichts. Außerdem hat man durch die Kurve einen sehr schlechten Einblick."

Durch die Beinahe-Katastrophe an einem Düsseldorfer Bahnübergang fühlt sich Lothar Portugall in seiner Ansicht bestätigt, dass die Richrather Bahnschranken an der Kaiserstraße dringend durch eine Unterführung ersetzt werden müssen. Er möchte "gar nicht daran denken, wenn ein solcher Unfall wie in Düsseldorf mit einem vollbesetzten Schulbus in Richrath passiert wäre".

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Auch deshalb sei er entsetzt, dass nach seinem Eindruck weder die Verwaltung noch große Teile des Stadtrats Interesse an einer baldigen Beseitigung des Schranken-Bahnüberganges haben. "Dieses Verhalten lässt darauf schließen, dass die Verwaltung mit dem Bürgermeister an der Spitze die Beibehaltung dieses Gefahrenpunktes für weitere zehn bis 20 Jahre ohne Not in Kauf nimmt." Portugall fordert Rat und Verwaltung auf, "auch wegen der aktuellen Geschehnisse ihre Haltung zu überprüfen".

Ähnlich äußert sich zum gleichen Thema Heinz Mergen. "Jeder Bahnübergang stellt eine potenzielle Gefahr für Leib und Leben dar. Man stelle sich nur vor, der Bus wäre nicht mit zwei Passagieren in Düsseldorf, sondern vollbesetzt mit Schülern auf dem Bahnübergang Kaiserstraße stehen geblieben." Mergen versteht nach eigenen Worten nicht, warum "Verwaltung und Politik in Langenfeld die kurzfristig mögliche Beseitigung eines solchen Gefahrenpunktes verhindern".

Die vor Jahren verkehrsberuhigend umgestaltete Neustraße in Gieslenberg ist nach Ansicht von Eva-Maria Farin "zur Rennstrecke für alle Auswärtigen und Langenfelder verkommen", die auf dem Weg zu Einkaufs- und Baumärkten an der Rheindorfer Straße oder zum Betriebhof die Ampeln auf Opladener und Kölner Straße umgehen wollen. Manche würden über Bürgersteige und den Kreisel fahren, Radler dabei oft übersehen. Die RP-Leserin regt "deutlichere Schilder für Lkw-Verbot" an.

(RP/ac/ila)