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Gebührensatzungen in Langenfeld werden überarbeitet

Gebührensatzung in Langenfeld : Grundsteuer gleicht höhere Gebühren aus

Der Haupt- und Finanzausschuss hat für Langenfelder Haushalte eine neue Gebührensatzung beschlossen. Danach werden die Kosten für die Abwasserbeseitigung (Regenwasser) ab dem kommenden Jahr leicht steigen.

  Grund dafür sind die starken Regenfälle in diesem Jahr.  Für eine Vier-Personen-Haushalt im Eigenheim werden danach statt wie bisher 88,40  Euro 91 Euro fällig.  Weil aber die Kosten für die Abfallentsorgung gleichzeitig leicht sinken – nämlich von 188,40 Euro in diesem Jahr auf 182,04 Euro für das nächste Jahr   sinkt der Anteil der Gebühren leicht um 3,76 Euro, so Kämmerer Thomas Grieger. Das entspreche einer Entlastung von 0,38 Prozent.

Die Gebühren aus der Grundsteuer B bleiben mit 305,76 Euro stabil. Ebenso die Gebühren für die Entsorgung von Schmutzwasser (418 Euro).  Insgesamt zahlt ein durchschnittlicher Haushalt nach diesen Berechnungen 996,80 Euro im Jahr. diese Gebührensatzungen müssen den Stadtrat noch passieren.

Insgesamt betrachtet sind die Gebühren für Eigenheimbesitzer in den vergangenen Jahren stetig gesunken:  Dafür ist vor allem die  Grundsteuer B verantwortlich. Diese  ist von 2015 auf 2022 von 388,59 auf 305,76 Euro gesunken.  die Steuer gleicht die in diesem Zeitraum gestiegenen Gebühren für Abwasser- und Abfallbeseitigung aus.

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Die Berechnung für den durchschnittlichen Verbrauch einer vierköpfigen Familie legt den Verbrauch von 200 Kubikmetern Frischwasser bei der Berechnung des Schmutzwasser zu Grunde (2,09 Euro/Kubikmeter).  Das Regenwasser wird für eine Fläche von 130 Quadratmetern hochgerechnet (0,70 Euro/Quadratmeter). Bei der Festsetzung der Abfallgebühren wird eine Durchschnittsmenge von 60 Litern pro Woche vorausgesetzt.