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Monheim: Gänselieselstadt ist jetzt Stadt des fairen Handels

Monheim : Gänselieselstadt ist jetzt Stadt des fairen Handels

"Trans Fair" zeichnet Monheim für erste Schritte aus.

Monheim darf sich jetzt "Stadt des fairen Handels" nennen. Vor einem halben Jahr hatten sich nach Angaben von Rathaussprecher Thomas Spekowius "Verwaltung und zahlreiche Mitstreiter aus der Bürgerschaft "auf den Weg gemacht, um die dafür notwendigen Kriterien zu erfüllen". Gestern nahm Bürgermeister Daniel Zimmermann die Ernennungsurkunde zur Fairtrade-Town entgegen. Das internationale Projekt wird von dem Verein "Trans Fair" getragen; aktuell beteiligen sich daran rund 1500 Städte in 24 Ländern - gut 250 davon in Deutschland. Fairtrade-Städte fördern gezielt den Fairen Handel auf kommunaler Ebene.

Für die Erlangung des Siegels galt es laut Spekowius für Monheim, mehrere Voraussetzungen zu schaffen. "So fasste der Stadtrat bereits im Dezember 2013 den Beschluss, künftig bei allen Ausschuss- und Stadtratssitzungen sowie im Bürgermeisterbüro nur noch fair gehandelten Kaffee und Zucker anzubieten." Nach Gründung einer lokalen Steuerungsgruppe wurde Schritt für Schritt die Erfüllung weiterer Kriterien angegangen. Inzwischen sind es bereits 14 gastronomische Betriebe und 15 Einzelhandelsgeschäfte, die fair gehandelte Produkte in ihrem Sortiment führen - weit mehr als die Vorgabe es verlangt. Peter-Ustinov-Gesamtschule, Otto-Hahn-Gymnasium, Waldkindergarten, die Kirchengemeinden, der Baumberger Allgemeine Bürgerverein BAB sowie der Frauenchor Baumberg 1977 sind mit im Boot.

(mei)