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Langenfeld: Fünf Punkte für 1000 Elektroautos

Langenfeld : Fünf Punkte für 1000 Elektroautos

Klimaschutzkoordinator Hecker stellt bis 2022 ausgerichtetes Programm vor.

An der Zielmarke gibt es nichts zu rütteln: "1000 Elektroautos für Langenfeld bis zum Jahr 2022" heißt das Vorhaben, das Bürgermeister Frank Schneider in seiner Neujahrsansprache angekündigt hatte. Im Planungsausschuss stellte der städtische Klimaschutzkoordinator Jens Hecker den Politikern ein Fünf-Punkte-Programm für das nach seinen Worten "ambitionierte Projekt" vor, mit dem Langenfeld in einschlägigen Internet-Forten bereits viel Aufmerksamkeit erregt habe. Die Politiker befürworteten im Ausschuss einstimmig diese fünf Punkte:

Arbeitsgruppe In einer "AG E-Mobilität" sollen Rathaus, Stadtwerke, Sparkasse, Handel, Wirtschaft, Politik und ambitionierte Bürger vertreten sein. So soll das Thema in allen Kreisen fest verankert werden.

Lade- und Parkinfrastruktur Für E-Autos sind Lademöglichkeiten dort nötig, wo sie länger stehen. Also nicht nur zu Hause, sondern auch auf Firmenparkplätzen. Hecker: "Da sind keine großen Investitionen nötig, Eine Kabeltrommel mit Steckdose genügt meist." Und der Einzelhandel könne Schnellade-Säulen fürs Stromzapfen während des Einkaufs installieren.

Förderung von E-Autos Wie beim 1000-Solardächer-Programm sollen Sparkasse und Stadtwerke zinsgünstige Kredite und sonstige Förderungen ermöglichen. Zudem sind zurzeit E-Autos für zehn Jahre von der Kfz-Steuer befreit.

Vorbildrolle des Stadtkonzerns Bisher haben Stadtverwaltung und Betriebshof jeweils ein E-Auto. Deren Zahl soll sich bei anstehenden Anschaffungen erhöhen; dabei werde das "Car Sharing" einbezogen.

Öffentlichkeitsarbeit Akteure sollen vernetzt und öffentlich positiv herausgestellt werden. Hinzu kommt ein Logo "L-MOBIL e".

(mei)