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Fünf neue Drive-in-Konzerte in Monheim

Am 11. und 12. Juni : Fünf neue Drive-in-Konzerte in Monheim

Während sich die Bürgerwiese von den letzten Auto-Events erholt, wird der Schützenplatz für die nächsten Veranstaltungen präpariert. Bis Ende Mai können Interessierte an einer Kartenverlosung teilnehmen.

Der Monheimer Schützenplatz an der Kapellenstraße wird in den kommenden Tagen für mehrere Drive-in-Konzerte am 11. und 12. Juni vorbereitet. Ab diesem Mittwoch, 26. Mai, bis Dienstag, 1. Juni, werden dort lagernde Steine entfernt und Mulden aufgefüllt und verdichtet. Während der Arbeiten könne der Schützenplatz nur von der Feuerwehr und den autonomen Bussen befahren werden, teilte die Stadt mit.

In Kooperation mit den Monheimer Kulturwerken gibt es gleich mehrere „Autokonzerte“ von Bands, die eigentlich auf der großen Stadtfest-Bühne im Zentrum spielen wollten. Doch bevor auf dem Schützenplatz unter Beachtung der aktuellen Regelungen der Corona-Schutzverordnung, gefeiert werden kann, muss die Fläche befestigt und begradigt werden.

Für die Drive-In-Konzerte, die im eigenen Auto verfolgt werden können, werden Gatis-Tickets verlost (siehe Info). Pro Konzert gibt es laut Stadt Monheim 100 Tickets, eins pro Auto. Am Freitag, 11. Juni, spielen um 19 Uhr das Monheimer Stadtorchester und um 22.30 Uhr „Gestört aber Geil“, am Samstag, 12. Juni, um 11 Uhr die „Kinderkrachkiste mit Randale“, um 19 Uhr Culcha Candela und um 22.30 Uhr David Puentez.

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Mit den Drive-in-Konzerten versuchen die Monheimer Kulturwerke ein wenig das Loch zu füllen, das Corona ins Kulturprogramm gegraben hat. Drive-in-Veranstaltungen sind zwar nicht jedermanns Sache, auch auf Künstlerseite nicht. Helge Schneider etwa hat mal bekundet, er spiele nicht „vor Autos“. Doch in Monheim hat man nach Bekunden der Kulturwerke gute Erfahrungen mit Drive-in-Events gemacht, sei es mit Comedians oder Musikern auf der Bühne, sei es mit Karnevalisten.

Der Wermutstropfen allerdings: Die Autos haben die Baumberger Bürgerwiese, bisher Schauplatz der Drive-Ins, verwüstet. Inzwischen wurde dort neuer Rasen gesät. Bis der richtig aufgegangen ist, bleibt die Bürgerwiese gesperrt. Die Stadt peilt eine Öffnung ab Mitte Juli an, abhängig von den Witterungsbedingungen und entsprechend dem Wachstum des Rasens. Die Sanierungskosten belaufen sich laut Stadt auf rund 15.000 Euro. Mittelfristig ist geplant, die Wiese am Kielsgraben so zu befestigen, dass sie strapaziöse Großveranstaltungen besser übersteht.

(gut)