Kommentar Erst mal den Eigentümer fragen

Da hat die Stadt wohl den ersten Schritt vor dem zweiten getan. Wenn man fremdes Eigentum überplant, sollte man erst mit dem Eigentümer sprechen. Die Pächter jedenfalls stehen den Plänen skeptisch gegenüber.

Fraglich ist, ob Bayer Lust hat, seine Vertragspartner zu verprellen, die infolge einer intensiveren touristischen Nutzung noch mehr Konflikte auszutragen - und mehr Schäden hinzunehmen haben als bisher. Der Bayer-Konzern hat sich zumindest gegenüber der RP nicht vergleichsweise so euphorisch über den Charakter der Gespräche mit der Stadt geäußert wie diese es tut. Wenn die Gespräche so kons truktiv verlaufen sind, wie die Stadt behauptet, und die Prüfung der Abstandsregeln eine reine Formsache darstellt, warum hat dann für Herbst angekündigte Beteiligung der Öffentlichkeit noch nicht stattgefunden? elm

(RP)
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