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Einkaufen in Langenfeld - Datum für Real-Übernahme ist noch offen

Einkaufen in Langenfeld : Datum für Real-Übernahme ist noch offen

Kaufland hat für den Langenfelder Supermarkt an der Rheindorfer Straße Anschlussmietvertrag. Noch betreibt Real den großen Supermarkt.

Noch steht „Real“ auf dem Dach des großen Supermarkts an der Rheindorfer Straße, doch das wird wohl nicht mehr lange so bleiben. Die Kaufland-Kette steht dem Vernehmen nach bereit, ihn unter eigenem Namen zu führen. Der Termin der Übergabe steht aber noch nicht fest. Zwei Tage vor Weihnachten hatte das Bundeskartellamt die schon lange im Raum stehende Übernahme von bundesweit 92 Real-Standorten an die zur Schwarz-Gruppe zählende Kaufland-Kette genehmigt, die nach eigenen Angaben mehr als 670 SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkte mit etwa 72.000 Mitarbeitern betreibt.

Kaufland wird zum 1. Februar bereits 13 Märkte der ehemaligen Metro-Tochter neu eröffnen. „Langenfeld gehört nicht zu diesen Standorten“, sagte Real-Sprecher Markus Jablonski auf Anfrage unserer Zeitung. Das bestätigt Kaufland-Sprecherin Annegret Adam. „Wir integrieren die Märkte nach und nach. Und dies ist noch von verschiedenen Faktoren abhängig.“ Daher seien Details zu weiteren Markt- und Mitarbeiterübernahmen sowie Terminen gegenwärtig noch nicht möglich. Jablonski geht davon aus, dass im März/April die nächsten Übergänge von Real-Märkten an Kaufland festgelegt werden. „Was noch nicht heißt, dass Langenfeld dann schon dabei ist.“

Keine Anhaltspunkte für den Mieterwechsel hat nach eigenen Angaben bislang die Hahn-Gruppe. Die Immobilien-Beteiligungs AG aus Bergisch Gladbach hatte das 1983 an der Rheindorfer Straße errichtete Gebäude erst vor gut einem Jahr erworben. „Für alle Fälle hatten wir im Frühjahr 2020 einen Anschluss-Mietvertrag mit Kaufland abgeschlossen“, sagt Hahn-Sprecher Marc Weisener. 56 Millionen Euro umfasst nach Angaben der Hahn-Gruppe der für den Langenfelder Real-Markt aufgelegte Immobilienfonds, an dem sich Privatanleger beteiligen können. „Wir sind daran interessiert“, versicherte Weisener, „dass unsere Handelsimmobilien auch in vielen Jahren noch gut funktionieren.“