Langenfeld: Eine Bratsche für Meike

Langenfeld: Eine Bratsche für Meike

Ein neues Instrument. Das ist für Musiker immer etwas Besonderes. Um so mehr, wenn dieses neue Instrument ein sehr altes und edles ist. Die 15-jährige Meike Vogt aus Langenfeld hat gerade so ein Instrument bekommen: eine Viola aus dem Vogtland, etwa zwischen 1780 und 1800 gebaut und eine Treugabe aus Steinhagener Familienbesitz.

Meike Vogt hat ihre Viola erst mal für zwei Jahre. Wenn es gut läuft, darf sie sie bis zu ihrem 30. Lebensjahr behalten. Meike, die seit ihrem neunten Lebensjahr Bratschenunterricht, bekommt, schwärmt: "Die Viola ist total hübsch, total alt und klingt einfach toll".

Die Langenfelderin geht auf das Hildener Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium. Wenn sie viel für die Schule machen muss, spielt sie eine halbe Stunde am Tag Bratsche, sonst und in den Ferien eine Stunde. Denn Meike hat musikalisch noch viel vor. Als sie jetzt in Hamburg war, sagte Irene Schulte-Hillen, Präsidentin der Deutschen Stiftung Musikleben: "Mit der Vergabe eines der Instrumente aus dem Fonds hat schon so manche Karriere begonnen. Ob Julia Fischer als 13-Jährige oder Albrecht Menzel als 15-Jähriger - heute stehen sie auf den großen Bühnen weltweit, doch hier im Spiegelsaal, als glückliche Preisträger des Deutschen Musikinstrumentenfonds, haben sie einmal angefangen."

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Wer Meike auf der Viola spielen hören möchte, kann das am Samstag, 18. November, 20 Uhr, beim Sinfoniekonzert in der Langenfelder Stadthalle tun.

(RP)
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