Monheim: Ein Kreuzchen für neue Vertreter der Monheimer Jugend

Monheim : Ein Kreuzchen für neue Vertreter der Monheimer Jugend

Monheims Jugendliche haben das Jugendparlament gewählt.

In die Wahlkabine darf immer nur einer. Der Rest steht artig Schlange. Wahlgeheimnis, das gibt es auch, wenn Schüler das Jugendparlament wählen. Auch wenn so mancher gleich rausposaunt, wen er gewählt hat.

W-Lan an Schulen, Naturschutz, Bolzplätze, Projekte gegen Rassismus. Das sind die Themen, die Monheims Jugendliche bewegen. Gestern und am Mittwoch machten sie dafür Kreuzchen auf dem Wahlzettel. Wahlberechtigt waren etwa 2100 Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren. Zum ersten Mal waren sie vorher von der Stadt auch angeschrieben und auf die Wahl aufmerksam gemacht worden. Wer auf eine weiterführende Schule der Stadt geht, ging mit der Klasse zur Wahlurne. So war es dann an der Peter-Ustinov-Gesamtschule, der Leo-Leonni-Schule, dem Otto-Hahn Gymnasium und der Sekundarschule. Alle anderen Wahlberechtigten konnten bis gestern im Haus der Chancen wählen.

Die Wahlbeteiligung, schätzt Eva Heggemann von der Stadt Monheim, werde auch in diesem Jahr bei etwa 50 Prozent liegen. So sei es auch in den vergangenen Jahren gewesen. Aufgestellt waren 17 Kandidaten, die sich politisch engagieren möchten und Visionen für Monheim haben. Nach der abgeschlossenen Wahl ging es für das Team der Stadt Monheim ans Auszählen. 16 Kandidaten werden das Jugendparlament bilden. Welche - das wird heute (Freitag) um 17 Uhr im Rheincafé (Turmstraße 21) bekannt gegeben. Die Gewählten werden dann im Team Anregungen zur Verbesserung der Situation der Monheimer Jugendlichen erarbeiten und Maßnahmen vorschlagen, um Monheim zu einer kinder- und jugendfreundlichen Stadt zu machen. Auch wenn es um Politik geht, geht es erst mal nicht um Parteien: Das Jugendparlament vertritt überparteilich Interessen der Jugend gegenüber dem Jugendhilfeausschuss und berät ihn in Angelegenheiten, die Jugendliche betreffen.

Was dabei dieses Jahr so an Ideen und Projekten rauskommt, könnte spannend werden. Unter den 17 Kandidaten sind 16 neue, sagt Eva Heggemann. Das liege auch daran, dass viele ehemalige Mitglieder aus dem Jugendparlament-Alter rausgewachsen seien.

www.jupa.monheim.de

(RP)