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Düsseldorf: Broilers erfüllen sich mit eigenem Gin 41 RPM Traum

Band braut Gin : Broilers haben nun ihren eigenen Gin

Die bekannte Band ist seit Jahren großer Gin-Fan. In Zusammenarbeit mit dem Uerige brachte sie nun mit dem 41 RPM ihren eigenen Schnaps heraus, der in allen Arbeitsschritten ausschließlich in Düsseldorf gefertigt wird.

Bei den Broilers ist es ein festes Ritual, vor den Konzerten mindestens einen Gin zusammen zu trinken. Schon im Jahr 2008 – als es noch lange nicht so angesagt war wie heute – entdeckte die Düsseldorfer Band das hochprozentige Getränk für sich und hat sich wie Frontmann Sammy Amara verrät, seitdem „in das Gesöff verliebt“. Zwölf Jahre später erfüllen sich die Broilers nun einen Traum und bringen ihren eigenen Schnaps heraus: 41 RPM heißt er und ist der erste und einzige Gin, der in allen Arbeitsschritten ausschließlich in Düsseldorf gefertigt wird.

Auf die Entsiegelung der ersten eigenen Gin-Flasche mussten die Musiker rund zwei Jahre warten. So lange dauerte der Prozess von der Idee bis zum Endprodukt, das wegen seines Alkoholgehalts in Volumenprozent (41) und in Anlehnung an das Broilers-Lied 33 RPM (RPM bedeutet Umdrehungen pro Minute) seinen Namen erhielt. Verbündete für die Umsetzung der Idee fand die Band im Team der Brauerei Uerige, die in der Düsseldorfer Altstadt die einzige Brennerei betreibt.

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Ziel der Broilers war es, nicht um jeden Preis einen Gin auf den Markt zu bringen, sondern einen Schnaps, „den wir auch selbst kaufen würden“, sagt Sammy Amara. „Von Anfang an war uns klar, wir ziehen das nur durch, wenn wir alle absolut überzeugt sind, etwas wirklich Gutes am Start zu haben. Wir lieben Gin und wollen hinter dem Inhalt der Flasche genauso stehen wie hinter jeder Platte“, sagt der 41-Jährige.

Nach vielen gemeinsamen Tasting-Runden zwischen Band und dem Brennmeister des Uerige entstand mit 41 RPM ein Gin, der für Sammy Amara subjektiv nach Anis, Pfeffer und Zitrone schmeckt. Auch eine Curry-Note will er erkannt haben, „jemand anderes Mandarine“, berichtet er. Michael Schnitzler, Chef des Uerige, will sich beim Geschmack nicht festlegen: „Das sollte jeder selbst für sich herausfinden. Auf jeden Fall ist der Gin kein Mainstream-Produkt geworden.“

Sammy Amara genießt den 41 RPM auch pur. Wenn er den Gin mit einem Tonic Water mischt, bleibt er traditionell: „Ich bin mit Schweppes-Tonic groß geworden. Das Tonic nimmt sich nicht so wichtig und ich kann am besten den Gin herausschmecken.“

3000 Flaschen wurden zunächst produziert und sollten sich viele Menschen für weitere Gins der Broilers interessieren, könnten neue Tasting-Runden folgen: „Wenn die Leute Bock drauf haben, könnte man für eine weitere Sorte den Alkoholgehalt ändern“, sagt Frontmann Sammy Amara.