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Dinos Sportscafé aus Langenfeld ist heute im TV bei „Mein Lokal, dein Lokal“

Mein Lokal, dein Lokal : Dinos Sportscafé ist heute im Fernsehen

Dino Engelhardt von Dinos Sportscafé hat auch in Corona-Zeiten sein optimistisches Lachen nicht verloren. Jetzt hat er dazu noch einen besonderen Grund: Am heutigen Montag ab 17.55 Uhr wird er im Fernsehen in der Sendung „Mein Lokal, dein Lokal“ auf Kabel 1 zu sehen sein.

In der Kochserie treten pro Woche fünf Restaurantchefs aus einer Stadt gegeneinander an – und zwar im laufenden Betrieb und mit einer Bestellung à la carte. Das besondere Strahlen des sympathischen Gastwirtes lässt erahnen, dass er im Wettstreit mit den anderen Bewerbern aus Düsseldorf, Essen, Duisburg und Gelsenkirchen nicht so schlecht abgeschnitten haben.

„Eigentlich bewirbt man sich für die Sendung“, sagt Dino Engelhardt, „aber ich wurde angesprochen. Es geht diesmal speziell um Sport- oder Fußball-Kneipen. Offenbar kam unser Facebook-Auftritt sehr gut rüber. Und so ist man auf uns gekommen.“ Gedreht wurde im Mai in Dinos Sportscafé – dem Vereinslokal der Sportgemeinschaft Langenfeld (SGL) an der Langforter Straße. Die allererste Hürde hat Dino mit seinen selbst gemachten „Kasspatzn“ (Käsespätzle) mit Röstzwiebeln genommen. Die fanden nicht nur Gnade vor den Geschmacksknospen des strengen Kochprofis  der Serie, Mike Süsser, sondern schienen ihm auch richtig gut geschmeckt zu haben. „Er hatte in so einer Vereinsgaststätte weniger Selbstgemachtes erwartet. Und fand handwerklich alles sehr gut“, sagt Engelhardt.

Zwölf dreigängige Gerichte wirft Dino, der übrigens gerade eine Ausbildung zum Koch macht, die er zum Jahresende abschließen will, in die Waagschale. Hier eine kleine Kostprobe: Zucchini-Nudeln mit Chili-Tomatensauce, Vier-Käse-Flammkuchen, Avocado-Limetten-Creme auf Zimtkeksen mit Cognac, Espresso-Crème brûlée. Die Kollegen aus den umliegenden Städten bewerten die drei Gänge des Kochkünstlers aus Langenfeld auf einer Werteskala von eins bis zehn.

Mehr und mehr scheint sich der Gastwirt nun wirklich als Koch zu fühlen. Er zeigt sich häufig in kleidsamer schwarzer Kochuniform mit roter Paspelierung und dazu passender Brille und betont, dass bei ihm wirklich alles selbst gemacht sei – sogar Ketchup und Mayonnaise. Gerade backt er für den Abend sogar die Brötchen für seine Hamburger selbst. Dass ausgerechnet er mit seinem Sportscafé der erste im Kreis Mettmann sein darf, der sich in der Serie präsentiert, macht ihn ein bisschen stolz. „Und das auch noch in der 999. Folge.“ Mit den Konkurrenten aus den anderen Lokalen habe er sich so bombig verstanden, dass die heute beim Schauen in seinem Lokal alle dabei seien. Für die Öffentlichkeit sei wegen Corona leider nicht genug Platz.

Zu seiner Leidenschaft am Herd sagt Dino Engelhardt: „Ich koche seit ich acht Jahre bin. Schließlich bin ich auf einem Bauernhof mit Nutzgarten groß geworden.“ Sein Vereinslokal ist übrigens wieder von Montag bis Freitag auch abends geöffnet, bietet zehn Gerichte mit Vor- und Nachspeise an. Darunter sind auch die, die uns heute im Fernsehen das Wasser im Mund zusammen laufen lassen werden.