Langenfeld: Dino Engelhardt führt jetzt das SGL-Bistro

Langenfeld: Dino Engelhardt führt jetzt das SGL-Bistro

Dino Engelhardt, der bisherige Wirt vom Café im Freizeitpark Langfort, soll von heute an den guten Ruf des SGL-Bistros wieder herstellen. Im Park geht es Mitte März mit neuem Pächter weiter.

Seitdem der Gastronom und Handballtrainer Dennis Werkmeister das Sportslife Bistro an der Langforter Straße vor Jahren aus familiären Gründen verließ, hatte die Sportgemeinschaft Langenfeld (SGL) kein glückliches Händchen mehr bei der Pächterwahl. Das soll sich jetzt ändern. Dino Engelhardt, der nette Wirt aus dem Sommercafé im Freizeitpark Langfort, soll's richten. Ab heute führt er das SGL-Bistro.

Helmut Hermanns, Präsident der SGL, hat die Nase voll. Nachdem auch Werkmeisters Nachfolger Marijo Miocic im Sommer vergangenen Jahres dem Bistro am Sportdomizil den Rücken kehrte, hatte ein Duo aus Schützenkreisen das Lokal übernommen und nach nur drei Monaten in den Sand gesetzt. "Das Essen war schlecht, die Leute haben sich beschwert. Das Personal war auch nicht nett. Außerdem haben sich die beiden Betreiber verkracht. Da mussten wir die Reißleine ziehen." Verständnis hat der SGL-Präsident für diese Flops nicht: "Es gibt hier permanent Laufkundschaft." Immerhin zählt der Verein fast 9000 Mitglieder. Und die Sportoase an der Langforter Straße ist täglich von morgens bis abends gut besucht: von Rentnern, die nach dem Reha-Sport gerne ein Tässchen Kaffee trinken, bis zur Jugend, die abends Gas gibt und danach ein Radler trinkt oder einen Salatteller zur Stärkung bestellt. "Wer hier nicht zurecht kommt, ist selbst schuld", sagt Hermanns. "Dino Engelhardt hat uns ein gutes Konzept vorgelegt. Er ist ein netter, freundlicher Mensch, den wir aus dem Café im Freizeitpark kennen und schätzen. Wer in einem Saison-Café drei Jahre durchhält und es sogar schafft, im Winter was loszumachen, dem trauen wir den Neustart bei uns auch zu", so Hermanns.

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Engelhardt selbst wollte sich ohnehin vergrößern und freut sich über das Angebot. Am heutigen Samstag will er die Türen des renovierten Bistros öffnen und mit frischer, leichter Kost für sportliche Menschen den guten Ruf des Lokals wieder herstellen. Auch an der Deko soll sich was ändern. Weg vom spießigen Tortenspitzendeckchen auf dem Tisch, hin zur modernen Sportlerkneipe mit dynamischen Fotos an der Wand, ein paar Pflanzen. "Alles wird anders", verspricht Dino. "Hier hat man als Wirt doch alle Chancen. Es gibt einen Wintergarten, im Sommer die Terrasse, und es ist jede Menge Platz für Kinder da", sagt Hermanns. Vorbestellungen für Feiern mit Buffet gebe es schon jede Menge.

Auch das Café im Freizeitpark soll nach einem Umbau Mitte März wieder öffnen, bestätigt Peter Anders, ein erfahrener Gastronom, der in Wuppertal im Bahnhof Mirke die Stauzone Trassenpizza betreibt. Ansonsten hüllt sich der neue Betreiber noch in Schweigen. Seine Facebook-Seite ist voll des Lobes über Pizza mit Dinkelteig aus dem Holzofen, Gemüse-Risotto und Pulled-Beef-Burger. Die Anerkennung über gute regionale Küche sowie freundliches Personal finden quasi kein Ende. Was genau Anders mit dem Café im Freizeitpark vor hat, mochte er vorab nicht verraten. Die Facebook-Seite Stauzone lässt hoffen.

(ik)