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Die Stadt Langenfeld hat jetzt 16 FSJler

Mitmachen : Die Stadt Langenfeld hat jetzt 16 FSJler

In VHS, Stadtmuseum und Bibliothek haben zwei weitere junge Leute ihr Freiwilliges Soziales Jahr begonnen.

Der Einsatz von jungen Menschen im Rahmen des Freiwilligen Sozialen Jahres bei der Stadt Langenfeld hat inzwischen nicht nur Tradition, sondern ist zu einem festen Bestandteil der personellen Verstärkung vor allem im Kulturbereich geworden. „Sowohl die Volkshochschule als auch das Stadtmuseum und die Stadtbibliothek möchten ihre ,FSJler’, wie die Absolventen des Freiwilligen Sozialen Jahres liebevoll abgekürzt werden, nicht mehr missen“, sagt Langenfelds Stadtsprecher Andreas Voss. Kürzlich starteten zwei neue junge Frauen ihr Freiwilligenjahr in den drei Einrichtungen.

Alina Pfening (19) hat ihr Freiwilliges Soziales Jahr in der Stadtbibliothek begonnen. Hier hat sie bereits ein paar Wochen gearbeitet, ehe sie jetzt für die nächsten vier Wochen ins Stadtmuseum und Stadtarchiv umziehen wird. Ab November wird sie dann im Museum und in der Bibliothek eingesetzt sein.

„Vom FSJ erhoffe ich mir, dass mir die Erfahrungen in diesem Jahr bei der Wahl meines Berufes helfen“ sagt die Langenfelderin, die zuletzt die Bettine-von-Arnim-Schule besuchte und schon heute weiß, dass sie auch weiterhin beruflich mit Literatur zu tun haben möchte.

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Die 18-jährige Hannah Pies ist ebenfalls Langenfelderin und hat noch keine genauen Vorstellungen davon, wohin ihr späterer Weg sie führen soll. Aus diesem Grund wollte sie nicht direkt nach der Schule ins Studium. „Nach zwölf Jahren Schule möchte ich nun etwas anderes kennenlernen als den typischen Schul- und Lernalltag“, sagt die Abiturientin des Konrad-Adenauer-Gymnasiums. Früher hat sie wiederholt Kurse bei der Jugendkunstschule belegt. Somit kennt Hannah die Volkshochschule, in der sie bis zum nächsten Sommer im Einsatz ist, schon ganz gut. „Durch die Begegnung mit vielen Menschen erhoffe ich mir Input und neue Ideen für meine berufliche Laufbahn“, sagt die FSJlerin, die besonders musikalisch und künstlerisch interessiert ist.

Traditionell wurden die beiden neuen freiwilligen auch von Bürgermeister Frank Schneider begrüßt. Mit dabei waren die Leiter der Einrichtungen, Hella-Sabrina Lange (Stadtmuseum/Stadtarchiv), Martina Seuser (Stadtbibliothek) und Christian Fliegert (VHS). Schneider hob im Zusammenhang mit der seit einigen Jahren zunehmend genutzten Möglichkeit des Freiwilligen Sozialen Jahres die Bedeutung für Wirtschaft und öffentliche Träger auf der einen und junge Menschen auf der anderen Seite hervor: „Das Freiwillige Soziale Jahr kann für effektive personelle Entlastung bei den Unternehmen und Einrichtungen sorgen und gleichzeitig den FSJlern interessante Einblicke in das Berufsleben vermitteln.“

Deshalb beteilige sich die Stadt Langenfeld  gerne an dieser Möglichkeit des Hereinschnupperns in den Verwaltungsalltag und sehe die jungen Erwachsenen als wichtige Kollegen an, versicherte der Bürgermeister. Dies gilt für 14 weitere FSJler im Dienst der Stadt. Diese arbeiten in Langenfelder Kindertageseinrichtungen (5), Schulen (8) und bei der Feuerwehr (1).