Langenfeld/Monheim: Die RP sucht Zeugnisse des Ersten Weltkriegs

Langenfeld/Monheim : Die RP sucht Zeugnisse des Ersten Weltkriegs

1914, vor einem Jahrhundert, brach der Erste Weltkrieg aus. Direkte Zeitzeugen sind nicht mehr am Leben, aber immer noch schlummern vielfach Andenken an die "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts" in Schränken und Schubladen, in Kellern und auf Dachböden.

Das können Kriegstagebücher sein, Feldpostbriefe, Orden, Uniformteile und Fotos, die von der Kriegsteilnahme eines Familienmitglieds zeugen, aber auch vom harten Leben an der "Heimatfront". Auch was an "erzählter Geschichte" weitergeben wurde, die Erlebnisse von denen ein Urgroßvater oder ein Uronkel ihren Nachkommen berichtet haben, erinnert bis heute an den mörderischen Krieg. Egal, ob es sich um banale Alltagsgeschichten handelt oder um ganz besondere Ereignisse.

Wie bereits berichtet, sucht die Rheinische Post gemeinsam mit den Stadtarchiven in Langenfeld und Monheim nach solchen Erinnerungen und den Geschichten, die dahinter stecken. Über die interessantesten, berührendsten oder kuriosesten werden wir im Verlauf des Jahres berichten. Wir wollen mit Hilfe unserer Leser ein Bild davon zeichnen, wie der Erste Weltkrieg im Rheinland erlebt wurde, wie er die Region und ihre Menschen verändert hat.

Ihre Kriegsandenken, Geschichten, Dokumente oder Fotos können Sie beim Stadtarchiv Langenfeld, Hauptstraße 83 (Öffnungszeiten: Di.-Do. 9 bis 12 und 14 bis 17 Uhr, Fr. 9 bis 12 Uhr) oder im Monheimer Rathaus, Raum K 21-25 (Sprechzeiten nach Vereinbarung unter Tel. 951151) abgeben. Dort werden die Unterlagen, sofern sie den vorhandenen Bestand sinnvoll ergänzen, registriert und dokumentiert. "Damit wir sie im Monheimer Stadtarchiv aufnehmen können, müssen die Dokumente und Gegenstände aber schon einen konkreten Bezug zu Monheim haben", sagt Archivar Michael Hohmeier. "Gegebenenfalls kann ich Kontakte zu anderen Archiven herstellen." Dokumente können mit dem Stichwort "Erster Weltkrieg" auch an die Langenfelder RP-Redaktion (Solinger Straße 4; redaktion.langenfeld@rheinische-post.de) oder an das Redaktionssekretariat der Rheinischen Post, Zülpicher Straße 10, 40196 Düsseldorf geschickt werden. Die eingerichtete E-Mail-Adresse lautet: aktionen@rheinische-post.de

(RP)
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