Langenfeld/Monheim: Die Rheinbahn sucht Pioniere für das Nextticket

Langenfeld/Monheim: Die Rheinbahn sucht Pioniere für das Nextticket

Fahrgäste der Rheinbahn können bald eine neue Ticketgeneration mit auf den Weg bringen: Gemeinsam mit dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) erprobt das Verkehrsunternehmen ab Donnerstag, 1. März, einen neuen elektronischen Tarif, für den die Fahrgäste für ihre Fahrt mit Bus und Bahn lediglich ihr Smartphone und die zum Ticket gehörige App benötigen: das so genannte Nextticket.

So funktioniert es nach Angaben eines Rheinbahnsprechers: "Vor dem Einsteigen in Busse oder Bahnen checken die Fahrgäste über die Nextticket-App auf dem Smartphone ein. Danach können sie innerhalb des VRR-Tarifraums mit dem Nahverkehr flexibel und spontan fahren, ohne sich vorher auf eine Route, einen Tarif oder ein Ticket festlegen zu müssen." Die App erfasse die Fahrdaten über GPS und Bluetooth und berechnet automatisch den Preis für die zurückgelegten Kilometer. "Zum Fahrtende checkt der Fahrgast ganz bequem wieder aus", meint der Sprecher.

Für das vom NRW-Verkehrsministerium geförderte Projekt sucht die Rheinbahn Tester. Während der Erprobungsphase werde überprüft, ob sich Kunden problemlos registrieren können, die GPS-Ortung sowie die Check-in/Check-out-Vorgänge funktionieren, die registrierten Fahrten und Verbindungen korrekt sind und dementsprechend am Monatsende abgerechnet werden kann. Hinterlegt ist der bestehende Flächentarif mit den Preisstufen A bis D sowie der Kurzstrecke. Ab Sommer 2018 kommt dann der neue elektronische Tarif zum Tragen - mit einem Grundpreis und einem Preis je gefahrenem Kilometer.

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Nähere Informationen und Registrierung für den Praxistest unter www.nextticket.de

(mei)