Sommerferien in NRW: Das können Kinder auf langen Reisen spielen

Sommerferien in NRW : Das können Kinder auf langen Reisen spielen

Die Sommerferien haben begonnen und viele Familien freuen sich auf ihren Jahresurlaub. Weniger erfreulich ist bisweilen der Weg zum Ziel. Autofahrten, Staus und Wartezeiten am Flughafen werden dabei schnell zur Geduldsprobe - vor allem für Kinder. Für den Nachwuchs gibt es viele Möglichkeiten, sich die Zeit zu vertreiben. Das Fachgeschäft "Flo + Fine", Hauptstraße 116, hat Spiele für die Rückbank im Sortiment.

"Es müssen nicht immer Tablet-PC, Smartphone oder Gameboy sein", sagt Inhaberin Annette Form. "Die Hersteller lassen sich immer wieder etwas Neues einfallen - und vieles davon eignet sich gut für lange Reisen." Als Beispiel nennt ihre Kollegin Alexandra Müller "Rainbow Loom". Dabei handelt es sich um eine Knüpftechnik, mit der Kinder ab sechs Jahren Armbänder, Tierfiguren oder Schlüsselanhänger gestalten können.

Grundlage sind bunte und reißfeste Silikonringe, die auf einen Rahmen gespannt werden. "Es gibt einfache und schwierige Techniken, mit denen sich die Kinder stundenlang beschäftigen können", sagt die 39-Jährige. Ein Starter-Set gibt es für knapp 20 Euro. "Das ist im Moment der Renner - für Mädchen und Jungen", betont Müller. "Es ist ein einfacher und kreativer Zeitvertreib."

Denkspiele vertreiben die Zeit

In eine ähnliche Richtung gehen die "Pixeltaschen", die nach dem Lego-Prinzip funktionieren. Rucksäcke, Taschen, Handyhüllen und Accessoires können von den Kindern mit aufsteckbaren Pixeln bunt gestaltet werden. Die Idee lebt von dem Charme der 8-Bit-Videospiele aus den Anfangszeiten der Computertechnik. Mit der grob gerasterten Darstellung lassen sich viele Motive Verwirklichen. Handyhüllen kosten rund 20 Euro. Bei Rucksäcken sind bis zu 60 Euro fällig. Mehr als 200 aufsteckbare Pixel sind inklusive. Interessant sei daran die Chance zur individuellen Gestaltung der Accessoires, sagt Müller.

Ebenfalls ein guter Zeitvertreib sind Denk- und Logikspiele. Neben dem "Rubik-Würfel" gibt es auch viele Abwandlungen des kniffligen Spielgeräts. In diese Kategorie fällt auch der "Logicus Puzzler", der ab zehn Euro erhältlich ist. Mit kugelartigen Bauelementen können Kinder ab sechs Jahren vorgegebene Muster und Motive nachbauen. "Das klingt einfacher als es ist", meint die Spielwarenhändlerin.

Für Kleinkinder ab drei Jahren gibt es noch die auf Wunsch selbstreinigende "Zaubertafel", auf gestempelt, gemalt und gekritzelt werden kann. Ebenfalls beliebt ist "Tiptoi". Dabei können Kinder mit einem elektronischen Stift viele verschiedene Welten erkunden. Wenn sie mit dem Gerät über bestimmte Stellen in den Büchern tippen, erzählt eine Stimme aus dem im Stift integrierten Lautsprecher Teile einer Geschichte oder gibt Erklärungen. "Der Stift hat auch einen Anschluss für Kopfhörer", sagt Müller. "So bleiben auch die Nerven von Mama und Papa während der Fahrt verschont."

(arod)