1. NRW
  2. Städte
  3. Langenfeld

Langenfeld/Monheim: Das ist neu bei der Berufsbörse Bob 2014

Langenfeld/Monheim : Das ist neu bei der Berufsbörse Bob 2014

Die "Bob-Tour" hat begonnen. Der Weg durch Langenfelder und Monheimer Betriebe führt zur Jobmesse am 14. Mai.

Der Besuch im Postverteilzentrum am Fuhrkamp zum Auftakt der "Bob-Tour" hat sich für Hans-Dieter Clauser gelohnt. Gestern akquirierte der ehemalige Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des Vereins "Bob plus" nach eigenen Angaben den 81. Aussteller für die Bob 2014, die Berufsorientierungsbörse am 14. Mai in der Langenfelder Stadthalle. Clauser freut's gleich doppelt: Nicht nur wegen der Größe und Bedeutung des Unternehmens, der Deutschen Post AG, sondern auch, weil seine Bob damit wieder mit mehr als 100 Firmen, Behörden, Verbänden, Fach- und Hochschulen und entsprechend vielen Ausbildungs- und Studiengängen aufwarten dürfte. "So viele Aussteller so früh hatten wir noch nie zusammen", frohlockt der Cheforganisator.

Erstmals wirbt der Messeveranstalter mit einem bunt aufgemachten Notizblock für die Bob. Das smartphonegroße Stück in Puzzle-Optik soll an allen weiterführenden Schulen in Langenfeld und Monheim verteilt werden. Und das sind die neuen Puzzleteile der vierten Bob und insgesamt neunten Ausbildungsbörse in der Stadthalle:

  • Wahllokale, Kandidaten, Parteien : Was Sie zur Bundestagswahl in Langenfeld und Monheim wissen müssen
  • Was ist ein echter Leckerbissen aus
    Titel: „Preserved – Schwemmland – Monheim am Rhein“ : Künstlerpaar sucht Monheimer Spezialität
  • Taxis warten  am S-Bahnhof Langenfeld auf
    Am Mittwoch Thema in Fachausschuss des Kreistags Mettmann : Taxipreise  steigen – Pandemie macht Branche zu schaffen

Mehr Sport Von den 340 Ausbildungsberufen in Deutschland wird auf der Bob laut Clauser etwa die Hälfte vertreten sein. "Auf Wunsch der Schüler wird es mehr Infos zum Berufsbild ,Sportkaufleute' geben. Gemessen an der Nachfrage nach Azubis müsste auch der Bereich Altenpflege noch vergrößert werden."

Pendelbus Erstmals werden die Bahnen der Stadt Monheim (BSM) einen Pendelbus zwischen beiden Städten einsetzen. "Das Interesse an der Bob ist so groß, dass die normalen Linienbusse nicht mehr ausreichen", sagt Monheims Bürgermeister Daniel Zimmermann, neben seinem Langenfelder Amtskollegen Frank Schneider und Landrat Thomas Hendele einer der Schirmherren der Messe.

Elternbrief Die Organisatoren sprechen nicht nur Schüler und Unternehmen gezielt an, sondern jetzt auch Lehrer und Eltern, die jeweils ein eigenes Rundschreiben erhalten. "Gerade die Eltern sind ja wesentlich an der Berufswahlorientierung ihrer Kinder beteiligt, deshalb würden wir uns wünschen, dass sie, besonders am Nachmittag, ihre Kinder zu einzelnen Ständen oder Vorträgen begleiten", sagt Clauser.

Praktikumsbörse "Die Bob ist auch eine gute Gelegenheit, nicht nur Ausbildungsverträge, sondern auch Praktika anzubahnen, für die Schüler ebenso wie für Lehrer. Das wollen wir stärker herausstellen."

Andere "Bob-Puzzleteile" haben sich bereits in den vergangenen Jahren bewährt und werden beibehalten. Dazu zählen die Messescouts. Je Schule werden bis zu Schüler ausgebildet, um im Vorfeld als "Bob-Botschafter in den Schulen" zu wirken und auf der Veranstaltung selbst unschlüssige Besucher an die Hand zu nehmen und für Orientierung im Dickicht der vielen Aussteller-Stände zu sorgen. "Die Mädels bekommen diesmal tailliert geschnittene Scout-T-Shirts, das haben sie sich so gewünscht", kündigt Clauser an.

Bürgermeister Schneider hob gestern die Bedeutung der Bob für die mittelständische geprägte Wirtschaft in Langenfeld hervor. Auch Landrat Thomas Hendele lobte sie als probates Mittel gegen den Fachkräftemangel — wie er überhaupt das vom Verein Bob plus im Kreissüden geknüpfte Netzwerk zwischen Wirtschaft und Schulen als vorbildlich für den gesamten Kreis pries.

(RP)