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Coronavirus: Langenfeld geht über Verordnung des Landes hinaus

Coronavirus : Langenfeld geht über Verordnung des Landes hinaus

Die NRW-Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 gilt seit Montag in beiden Städten.

Unter anderem sind nun Zusammenkünfte  in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Menschen bis auf wenige Ausnahmen (häusliche Gemeinschaft) untersagt. Auch Dienstleistungen und Handwerksleistungen, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, sind ab sofort verboten.

„Explizit werden nun in der Verordnung Friseurleistungen, Tätowier- und Nagelstudios sowie Massagesalons genannt“, betont Monheims Stadtsprecher Thomas Spekowius. „Auch sie müssen ab sofort geschlossen bleiben.“ Zulässig bleibe der weitere Betrieb von Einrichtungen des Einzelhandels für Lebensmittel, die Direktvermarktung von landwirtschaftlichen Betrieben sowie die Offenhaltung von Abhol- und Lieferdiensten, Getränkemärkten, Apotheken, Sanitätshäusern und Drogerien. Ebenfalls weiter öffnen dürfen Tankstellen, Banken und Sparkassen sowie Poststellen, Reinigungen und Waschsalons, Kioske, Zeitungsverkaufsstellen sowie Tierbedarfsmärkte und Einrichtungen des Großhandels. Nur ein Kunde pro zehn Quadratmeter zugänglicher Ladenfläche ist erlaubt.

 Nach Angaben von Langenfelds Rathaussprecher Andreas Voss wurden über die NRW-Verordnung hinaus gehende Regelungen für den örtlichen Einzelhandel und die Gastronomie verfügt. „Damit sollen die Kontakte weiterhin und nachhaltig reduziert werden.“ Zu diesen Zusatzregelungen der Stadt nannte Voss zwei Beispiele: „Es gibt in Langenfeld nur noch Abhol- und Lieferservice für den Einzelhandel, der nicht zu den versorgungswichtigen Branchen gehört.Und es besteht ein Verbot des Eisverkaufs auch außer Haus.

 Darüber hinaus hat laut Voss das Langenfelder Rathaus den örtlichen Einzelhandel aufgefordert, „nur haushaltsübliche Warenmengen abzugeben, um Hamsterkäufe einzuschränken, sofern dies nicht bereits umgesetzt ist“.

(mei)