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Corona im Kreis Mettmann: Inzidenz sinkt unter 35

Diese Lockerungen erwarten uns : Corona-Inzidenz im Kreis Mettmann sinkt unter 35

Bisher warten wir noch auf die Lockerungen der Stufe zwei, da sinkt die Inzidenz im Kreis Mettmann bereits unter 35. Ab Freitag können Gastronomiebetriebe voraussichtlich ihre Innenräume für Gäste öffnen. Dann gilt aber eine Testpflicht.

(tobi/elm/og) Die Inzidenz im Kreis Mettmann ist am Dienstag weiter gesunken. Sie liegt nun bei 32,3 und damit 3,9 niedriger als noch am Montag – es ist der vierte Werktag in Folge, an dem die kritische Grenze von 50 unterschritten wird. Sollte der Wert auch am Mittwoch noch unter 50 liegen, treten ab Freitag weitere Lockerungen in Kraft.

Die Stufe zwei (Inzidenz 35,1 bis 50) sieht unter anderem vor, dass die Innengastronomie geöffnet werden darf (mit Testpflicht), während der Nachweis eines negativen Ergebnisses für die Außengastronomie wegfällt. Außerdem dürfen Schwimmbäder ihre Liegewiesen öffnen – wie etwa bei der SGL in Langenfeld. Innen ist kontaktfreier Sport (einschließlich Fitnessstudios) ohne Personenbegrenzung möglich.

Während sich die Menschen im Kreis Mettmann bereits auf die Lockerungen der Stufe zwei freuen, rutscht die Inzidenz immer weiter in den Keller – und unterschreitet am Dienstag bereits die nächste Grenze. Sollte sich diese Situation stabilisieren, könnten schon in der kommende Woche weitere Lockerungen auf die Menschen im Kreis Mettmann zukommen, und zwar am Montag, 14. Juni. Denn der Dienstag gilt bereits als erster Werktag unter 35, auch wenn die Lockerungen der Stufe zwei im Kreis noch nicht greifen. Das bestätigt ein Kreissprecher. 

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Die Lockerungen der Stufe eins sehen laut NRW-Gesundheitsministerium unter anderem vor, dass die Testpflicht in Restaurants und Kneipen auch für den Innenbereich wegfällt (wenn die Landesinzidenz ebenfalls unter 35 liegt, was derzeit mit 26,0 der Fall ist). Partys sind außen mit bis zu 100 Gästen und innen mit bis zu 50 Gästen ohne Abstand möglich, sofern negative Tests vorliegen. Die Testpflicht für Freibäder entfällt. Vor der Öffnung des Langenfelder Freibads  muss das   Kreisgesundheitsamt aber noch grünes Licht geben. „Die vor dem Start notwendigen Wasserproben  haben wir eingereicht“, dämpft SGL-Sprecherin Kristin Erven-Hoppe die Vorfreude. Außen und innen ist Kontaktsport mit bis zu 100 Personen möglich, sofern negative Tests vorliegen.  „Derzeit machen wir nur Angebote“, sagt Erven-Hoppe. Kurse laufen noch nicht.

Auch Anja Häuer, Betriebsleiterin beim Cafe New York an der Hauptstraße, hofft, ab Freitag wieder die Innenräume öffnen zu können. „Wir werden einen Checkpoint einrichten, um die Nachweise der Besucher zu überprüfen, dass sie geimpft, getestet oder genesen sind. Manche warten die zwei Wochen nach der zweiten Impfung nicht ab.“ Außerdem müsse nachgehalten werden, dass nur Angehörige zweier Haushalte an einem Tisch zusammen kommen.   

Bisher habe das Wetter glücklichwerweise mitgespielt, so dass die Terrasse – unter Beachtung der Abstandsregeln – voll genutzt werden konnte. Schwierig würde es, wenn die Gäste vor einem Schauer im Innern Schutz suchen wollten, aber keinen Test vorweisen könnten. Immerhin befinde sich auf dem Parkplatz hinter dem Cafe zufällig ein Testzentrum. Anja Häuer rechnet aber damit, dass ihr Restaurantbetrieb nur vier Tage überbrücken muss, bis die nächste Lockerungsstufe und damit der Wegfall der Testpflicht eintritt. „Denn wir wollen lieber einen guten Service leisten statt Nachweise zu prüfen.“

Eine Einschränkung gibt es noch: Das Café bietet noch kein Frühstücksbüffet an und öffnet daher erst ab 12 Uhr.